Defekte Airbags: Autobauer Honda weitet Rückruf aus

Bei Autobauer Honda ist dicke Luft: Wegen defekter Airbags des Lieferanten Takata müssen die Japaner weltweit weitere 170.000 Autos in die Werkstätten zurückrufen. In Europa sind 30.772 Fahrzeuge betroffen. Der Konzern konnte noch nicht sagen, welche Modelle und wie viele Autos genau in Deutschland betroffen sind. 

Die Probleme sind in der Tat gravierend:
Die Airbags können wegen mangelhafter Verarbeitung platzen und durch brandheiße Metallteile die Fahrzeuginsassen verletzen.
Betroffen von dem Rückruf sind fünf Fahrzeugmodelle, darunter Autos wie der Fit (in Deutschland: Jazz) und Civic.
Takata gilt als der weltweit zweitgrößte Hersteller von Airbags und Sicherheitsgurten. mid/rlo

Defekte Reifendruckkontrolle sorgt für Rückrufe

Mehr Technik führt oft zu mehr Fehlern, das gilt auch und besonders für Autos. Und nach der Einführung von Reifendruck-Kontrollsystemen (RDKS) im Pkw lassen auch diesbezügliche Rückrufe nicht lange auf sich warten. Und so rufen nun Chrysler und Mazda in den USA über 130.000 Autos wegen Problemen beim Auslesen der Drucksensoren in die Werkstätten. Betroffen sind laut reifenpresse.de 23.000 Ram ProMaster des Modelljahrgangs 2014 und 10.000 Jeep Wrangler sowie Dodge Grand Caravan und Chrysler Town & Country aus 2014.

Ein ähnliches Problem besteht auch bei 100.000 Mazda6. Hier muss unter Umständen das ABS-Modul neu programmiert werden, damit es dem Federal Motor Vehicle Standard für die optische Warnung bei Reifenminderdruck genügt. mid/ts

Massenrückruf bei Lexus

Wegen der Möglickeit eines undichten Benzintanks ruft Lexus in Deutschland 2.400 Fahrzeuge in die Werkstätten. Weltweit sind laut “Spiegel online” mehr als 750 000 Autos der Modellreihen GS, LS und IS aus den Baujahren 2006 bis 2011 betroffen. Ursache ist laut Toyota eine spezielle Nickel-Phosphat-Beschichtung an den Kraftstoffleitungen, die vor Rost schützen soll. Bei einigen der Leitungen können Restpartikel davon in Kontakt mit den Dichtungen kommen, wodurch am Benzindruckventil Treibstoffaustreten kann. Dadurch besteht erhöhte Brandgefahr

Porsche Rückrufaktion – Rückruf wegen Fahrwerk

Rückruf für Porsche 918 Spyder: Bei einem Super-Sportwagen wie dem Porsche 918 Spyder ist ein perfektes Fahrwerk fast lebenswichtig.

Doch wie sich jetzt bei einer internen Prüfung herausstellte, wurden bei insgesamt 205 dieser Stuttgarter Flitzer fehlerhafte Fahrwerksteile verbaut.
Die Konsequenz:
Porsche wechselt bei allen betroffenen Fahrzeugen die Fahrwerksbauteile aus. Bisher sind laut Porsche keine Beanstandungen wie beispielsweise der Bruch eines Bauteils bekannt. Die Besitzer der genau ermittelbaren Fahrzeuge werden direkt von ihrem zuständigen Porsche-Ansprechpartner kontaktiert. Der kostenlose Werkstattbesuch, der nach Vereinbarung Anfang 2015 erfolgt, nimmt etwa zwei Tage in Anspruch.
Der Porsche 918 Spyder ist ein Sportwagen der Superlative:
Er schafft es auf Tempo 345. Der Sprint von null auf 100 km/h ist in gerade mal 2,6 Sekunden erledigt.

Airbag-Affäre: BMW weitet Rückruf aus

BMW geht auf Nummer sicher: Denn der deutsche Autobauer weitet jetzt den Rückruf von Fahrzeugen wegen möglicherweise fehlerhafter Airbags in den USA aus. Betroffen sind laut BMW etwa 140 000 Autos der 3er-Modellreihe aus den Jahren 2004 bis 2006. Auch andere Autohersteller haben mit den Airbagproblemen der japanischen Firma Takata zu kämpfen, am stärksten Honda. 

Das Unternehmen hat bisher weltweit in mehr als 13 Millionen Autos den Austausch der defekten Airbags veranlasst. BMW ist der einzige deutsche Autohersteller, der diese Airbags eingebaut hat. Takata stellt weltweit jeden fünften Airbag her.
Was kann passieren?
Die Luftkissen können auch ohne Aufprall explodieren.

Die Folge:
Heiße Metallteile fliegen durch den Innenraum des Fahrzeugs. Nach Darstellung von Anwälten sind deshalb schon mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.
https://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/markt/sendungen/tee178.html

Kennzeichen-Mitnahme bei Wohnortswechsel

Zum 1. Januar 2015 wird die “Pflicht zur Umkennzeichnung von Fahrzeugen bei Umzug” aufgehoben. Das bedeutet: Innerhalb Deutschlands können Autofahrer künftig bei einem Wohnortswechsel das Kennzeichen des alten Wohnortes behalten. Erst bei der Neuzulassung eines Kraftfahrzeugs muss bei der Zulassungsstelle ein Kennzeichnen des neuen Wohnortes beantragt werden.
 
Online-Abmeldung von Fahrzeugen
Wer ab 2015 ein Fahrzeug anmeldet und damit einen neuen Fahrzeugschein erhält, kann sich bei einer künftigen Abmeldung den Gang zur Kfz-Zulassungsstelle sparen. Durch das Freirubbeln verdeckter Felder auf den Kennzeichen und im Fahrzeugschein werden Codes sichtbar, die auf einer Internetseite eingegeben werden und so das Fahrzeug abmelden. Ab 2016 wird auch die Wiederzulassung online möglich sein. Wer das nicht will, darf natürlich weiterhin aufs Amt gehen. 
 
Modellversuch “section control”
Ab Frühjahr 2015 plant Niedersachsen den ersten bundesweiten Pilotversuch für Strecken-Radar, im Fachjargon auch “section control” genannt. Bei diesem Modellprojekt wird das Tempo auf längeren Streckenabschnitten gemessen – im konkreten Fall auf der B6 auf einem drei Kilometer langen Abschnitt. Jedes Fahrzeug wird zu Beginn sowie am Ende der Radarstrecke elektronisch erfasst. Daraus wird die durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeit errechnet. Bei Tempoverstößen gibt es ein Frontfoto. 
 
Gerichtsurteile europaweit unbürokratischer vollstreckbar
Ab 10. Januar 2015 werden Entscheidungen nationaler Gerichte in allen anderen EU-Mitgliedsstaaten nicht nur anerkannt, sondern auch vollstreckt – ohne dass es einer zusätzlichen Vollstreckbarerklärung bedarf. Gleiches gilt im Grundsatz auch für öffentliche Urkunden und gerichtliche Vergleiche. 
 
Vignettenpreise in Österreich steigen
Die Preise für Vignetten werden in Österreich an den Verbraucherpreisindex angepasst – und damit um 2,1 Prozent höher. Das bedeutet für 2015: Die Pkw-Jahresvignette kostet neu 84,40 Euro (bisher 82,70), die Zwei-Monats-Vignette neu 25,30 Euro (bisher 24,80), die Zehn-Tages-Vignette neu 8,70 Euro (bisher 8,50). Angehoben werden auch die Preise für die Motorrad-Vignetten.
Qelle: ADAC