Mit dem bösen Blick – Yamaha MT-03 – äußerlich ein Raubtier

Jetzt hat Yamaha auch das kleinste Modell seiner MT-Baureihe dem aggressiven Style der größeren Schwestern angepasst. Mit bösem Blick und verändertem Fahrwerk fährt die MT-03 im Dezember zu den Händlern.

Die beiden Buchstaben MT stehen bei Yamaha für „Master of Torque“; auf Deutsch könnte man „Drehmoment-Boss“ dazu sagen. In der Tat war jedes der Triebwerke – es gibt sie mittlerweile mit Hubräumen von 125 bis 1000 Kubikzentimeter – bei seiner Präsentation ein ausgesprochen kräftiger Vertreter seiner Zunft, egal ob mit zwei, drei oder vier Zylindern.

Der Treibsatz der MT-03 blieb mit 42 PS unverändert.

Während die MT-07, MT-09 und MT-10 mittlerweile allesamt raubtierhaft gezeichnet wurden, wirkte die kleine MT-03 mit 321 Kubikzentimeter großem Twin mit 42 PS ziemlich konventionell. Das ändert sich zum Modelljahr 2020, und zwar gründlich.

Ab 5500 Euro ab Dezember im Handel

Die neueste Auflage, die ab Dezember in drei Farben zum Preis ab 5500 Euro in den Handel kommt, sieht schon im Stand so aus, als würde sie beim Losfahren den Asphalt pulverisieren. Die Front wurde mit zwei schräg angeordneten Positionsleuchten und mittigem LED-Scheinwerfer gestaltet, dazu kommen ein neues, wuchtigeres Tank-Design sowie zierliche LED-Blinker.

Ab 5500 Euro ist die Yamaha MT-03 zu erstehen.

Während der Motor unverändert bleibt, gibt es am Fahrwerk erhebliche Änderungen: So wird das Vorderrad künftig von einer 3,7 Zentimeter starken USD-Gabel geführt, während eine verlängerte Schwinge mit neuen Federelementen das Hinterrad im Zaum hält. Ergänzt wird das Update durch neue LCD-Instrumente sowie eine überarbeitete Ergonomie.

Ersthelfer: Wie verhalte ich mich richtig bei Erster Hilfe? !!! UPDATE !!!

Für Ersthelfer gilt ein wichtiges Gebot: Ruhe bewahren. Ersthelfer haben es in der Hand, Leben zu retten. Wenn sie denn die wichtigsten Fähigkeiten der Ersten Hilfe drauf haben. Doch das ist trotz ausreichender Theorie auf Deutschlands Straßen noch immer keine Selbstverständlichkeit.

Laut einer aktuellen Umfrage der Tankstellenkette HEM traut sich jeder Zweite nicht zu, an einem Unfallort Erste Hilfe zu leisten. „Der reine Besuch eines Kurses reicht nicht aus, wenn er mehrere Jahre zurückliegt. Manche Dinge ändern sich auch. Wir empfehlen daher, regelmäßig – etwa alle zwei bis drei Jahre – einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen und so das Wissen und vor allem die Kompetenzen aufzufrischen“, rät deshalb Nicolas Tobaben, Bereichsleiter für Bildung, Integration und Katastrophenschutz bei der Johanniter-Unfall-Hilfe im Landesverband Nord.

Wenn es in einer Notlage auf die eigenen Fähigkeiten ankomme, empfiehlt sich, erst einmal Ruhe zu bewahren. Denn die Erste Hilfe beginnt laut des Experten nicht zwingend mit Wiederbelebungsmaßnahmen, sondern mit der eigenen Sicherheit.
Ein positiver Aspekt: 99 Prozent der befragten Personen wussten auf Anhieb, wo sich Verbandskasten, Warndreieck und Sicherheitsweste befanden – nämlich im Kofferraum. Doch um bestmöglich auf dem Ernstfall vorbereitet zu sein, sollten die genannten Utensilien lieber griffbereit im Vorderraum des Autos aufbewahrt werden.

Hier noch eine Anmerkung, die mich heute per Mail von Bernhard Wagner erreicht hat:

Ein Hinweis im Punkt Erste Hilfe fehlt mir.

Als Beschäftiget im Bereich Metall (Handwerk + Industrie) – Unfallversicherungsbereich der BGHM
https://www.bghm.de/arbeitsschuetzer/fachinformationen/erste-hilfe/ersthelferausbildung/
können Beschäftigte alle 2 Jahre an eine Erste Hilfe Kurs / Training teilnehmen.
Die Kosten trägt die Berufsgenossenschaft – die Arbeitszeit der Arbeitgeber.
Gilt übrigens nicht nur für die BGHM sondern für alle 9 gewerblichen Unfallversicherungen in D und die Unfallkassen.
Man(n) hat eine WIN –WIN Situation somit.

Als Beschäftigte bin ich im Beruf und in meiner Freizeit / Familienzeit immer bestend vorbereitet auf eventuelle Notfälle.
Vielleicht kannst du den Hinweis noch im nächsten Newsletter aufnehmen.

dlHzG
Bernhard

Auf dem Motorrad sicher durch Herbst und Winter

Viele Motorradfahrer nutzen Herbsttage für die letzten Ausfahrten des Jahres. Schlechte Sichtverhältnisse, feuchte und verschmutzte Fahrbahnen sowie morgendlicher Raureif erhöhen jedoch das Unfallrisiko für Biker. Und im Winter warten andere Herausforderungen. Mit unseren Hinweisen und Tipps meistern Zweiradfahrer die kalten Jahreszeiten sicher.

Wer Grundvoraussetzungen berücksichtigt, sich körperlich fit hält und die richtige Bekleidung wählt, kann in Herbst und Winter herrliche Touren erleben. 

Schwierige Sichtverhältnisse

Wegen der tief stehenden Sonne ändern sich im Herbst die Licht- und Sichtverhältnisse. Die Blendgefahr wird größer. Andere Verkehrsteilnehmer übersehen Motorräder auch aufgrund ihrer schmalen Silhouette jetzt noch leichter. Auch an sonnigen Wintertagen ist die Blendgefahr durch reflektierenden Schnee nicht zu unterschätzen. Daher empfehlen unsere Experten grundsätzlich eine vorausschauende Fahrweise, um im Notfall rechtzeitig reagieren zu können.

Veränderte Straßenverhältnisse

Die Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche birgt hohe Risiken für Biker. Besonders in den Morgenstunden müssen sie mit glatter Fahrbahn durch Nässe und Raureif rechnen. Auf nassem Laub kann es extrem rutschig werden. In ländlichen Gebieten kommt der vermehrte Ernteverkehr dazu, der zu stärken Verschmutzungen führen kann. Die Folge ist eine erhöhte Sturzgefahr für Motorradfahrer. Vorsichtiges Fahren und gefühlvolles Bremsen sind geboten, extreme Schräglagen absolut tabu. Und auch die niedrigere Fahrbahntemperatur wirkt sich negativ auf den Grip der Reifen aus. Wenn Eis und Schnee für Straßenglätte sorgen, ist mit dem Zweiradfahren Schluss.

Schutzkleidung anpassen

In den Morgen- und Abendstunden kann es im Herbst bereits empfindlich kalt werden. Zur Standardausrüstung gehört heben dem Motorradanzug deshalb wärmende Funktionswäsche. Fahrer und Beifahrer sollten immer mit sicherer und kontrastreicher Schutzkleidung unterwegs sein.

Ein nach ECE-Norm geprüfter Helm ist Pflicht. Das Helmvisier muss sauber sein und darf keine Kratzer aufweisen, da es bei tief stehender Sonne sonst zu Streulicht und so zu einem gefährlichen Blindflug kommen kann.

Mit kalten Fingern lassen sich Hebel, Schalter und Lenker nicht mehr einwandfrei bedienen, die Reaktionsfähigkeit nimmt ab. Abhilfe hierbei schaffen dünne Unterzieh-Handschuhe oder Heizgriffe.

Technik und Fahrkönnen

Die technischen Anlagen am Motorrad wie Lichtanlage, Blinker und Bremsen müssen einwandfrei funktionieren. Zu überprüfen sind auch Reifendruck und Reifenprofil.

Besonders wichtig für Motorradfahrer ist das richtige Verhalten in schwierigen Situationen. In unseren Fahrsicherheitstrainings können Motorradfahrer unter Expertenanleitung eine korrekte Lenk- und Kurventechnik sowie das richtige und konsequente Bremsen lernen und üben.

Unterwegs an sonnigen Wintertagen

Feuchte Straßen und kalter Asphalt vermindern die Griffigkeit der Reifen deutlich. Deshalb sollte in der kalten Jahreszeit für jeden Biker eine besonders vorausschauende Fahrweise gelten. Gemäßigte Kurvenfahrten und Schräglagen gehören ebenso dazu wie ein vergrößerter Sicherheitsabstand und gesteigerte Aufmerksamkeit bei Feldern, Wäldern, Kreuzungen und Einmündungen.

Fazit: Wer die genannten Grundvoraussetzungen berücksichtigt, sich körperlich fit hält und die richtige Bekleidung wählt, kann in Herbst und Winter herrliche Touren erleben und das Motorrad für Alltag und Freizeit nutzen.

Quelle: ADAC

VORANKÜNDIGUNG – Save The Date Biker*innen Treffen im ver.di Bildungszentrum Brannenburg 17.07.-19.07.2020

Dies ist nur eine Vorankündigung – Nicht anmelden

Save the Date

8. Biker*innen-Treffen

im ver.di Bildungszentrum Brannenburg Freitag, 17. Juli bis Sonntag, 19. Juli 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir planen ein 8. Biker*innentreffen im Jahr 2020.
Gemeinsam Motorradfahren in einer der beliebtesten und schönsten Ferienregionen Oberbayerns! Die zentrale Lage Brannenburgs ist ein idealer Ausgangspunkt für reizvolle Motorrad-Touren in die umgebende Bergwelt, an die oberbayerischen Seen oder ins benachbarte Tirol.

In überschaubaren Gruppen fahren wir am Samstag, den 18. Juli – begleitet von unseren Tourguides – speziell ausgesuchte Routen. Wer den Aufenthalt verlängern möchte, bekommt vor Ort Tipps für individuelle Routen.

Das Feiern am Abend soll natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Stüberl und Garten laden zur Entspannung ein. Sauna und Sportmöglichkeiten tra- gen zum körperlichen Wohlbefinden bei und runden das umfangreiche Freizeitangebot ab.

Wir freuen uns auf Euch!

Luise Klemens Landesleitung ver.di Bayern | Manfred Weidenfelder BIZ Leiter | Linda Schneider stellv. Landesleiterin ver.di Bayern

Den neuesten Klatsch und Tratsch findest du auf https://www.facebook.com/verdiBrannenburg/ [Like us]

Ankündigung

WW-Treffen in Lohr 17.7-19.7.2020

Das Treffen in Lohr ist in trockenen Tüchern!

Worker Wheels Treffen
in der IG Metall Bildungsstätte Lohr vom 17. Juli – 19. Juli 2020

Freitag: Anreise zur IGM Bildungsstätte in Lohr – Abendessen ab 18.00 Uhr. Nach dem Abendessen Vorstellung der Samstagstouren.

Samstag: Nach dem Frühstück – Touren, Touren, Touren! Samstagabend leckeres Buffet bzw. Grillen und gemütlicher Abend mit Live-Musik.

Sonntag: Abreise nach dem Frühstück

Kosten: Für 2 Tage Übernachtung und Halbpension 150 € (pro Person). Benutzung Wellnessbereich ist inklusive.

Anmeldung: Über das übliche Anmeldeformular unten auf dieser Seite bis 20.05.2020. Bei Fragen wendet Euch bitte an Monika Müller-Bertrand E-Mail: monika.mueller-bertrand@daimler.com

Doppelzimmer (mit wem?) falls gewünscht bitte unbedingt angeben, da die Anzahl der Doppelzimmer begrenzt ist. Dabei gilt wer zuerst kommt, kriegt ein Doppelzimmer.
Sind alle vergeben muss auf 2 Einzelzimmer ausgewichen werden.

Worker Wheels Treffen in Lohr 2020

Nordlichtertreffen 2020 steht fest

Das „Nordlichtertreffen“ im nächstem Jahr findet vom 15. – 17. Mai 2020 in Blankenburg (Ostharz) statt. Nach längerem Suchen konnten wir nun eine passende Unterkunft buchen. Einzelheiten zum Treffen werden wir demnächst hier bekannt geben. Wir bitten also noch um etwas Geduld. Als nächstes steht erst einmal der Infostand auf dem Gewerkschaftstag „auf dem Programm“….

Honda überarbeitet die Africa Twin kräftig

Honda hat die Africa Twin zum Modelljahr 2020 stark modifiziert.

Knapp vier Jahre nach der Einführung der wiederbelebten Africa Twin verpasst Honda seiner großen Reiseenduro ein tiefgreifendes Upgrade. Die CRF 1100L hat weniger Gewicht, mehr Leistung, verbesserte Assistenzsysteme und eine modifizierte Sitzergonomie.

Im November bringt Honda seine Reiseenduro Africa Twin in einer in vielen Details überarbeiteten Version auf den Markt. Die Preise werden voraussichtlich anziehen und künftig knapp unterhalb von 15.000 Euro starten.

Ebenfalls einen Aufschlag findet sich im leicht geänderten Modellnamen, denn aus 1000L wurde 1100L, was auf den neuen Euro-5-Motor verweist, dessen Hubraum von 998 auf 1.084 Kubikzentimeter steigt. Diese Änderung geht mit einem Anstieg der Leistung von 95 PS auf 102 PS sowie von 99 auf 105 Newtonmeter Drehmoment einher. Die Africa Twin hat zudem einen neuen Endschalldämpfer bekommen, für den Honda einen besseren Sound bei niedrigen Drehzahlen und mehr Power bei hohen Touren verspricht. Weiterhin gibt es alternativ zum klassisch manuellen Sechsgang-Getriebe noch das Doppelkupplungsgetriebe DCT.

Der neue Zweizylinder-Reihenmotor steckt in einem ebenfalls überarbeiteten Doppelschleifen-Rohrahmen, der schlanker und leichter als bisher ausfällt. Auch bei der neuen Aluhinterradschwinge konnte Gewicht eingespart werden. Insgesamt hat die Basisversion um fünf auf 226 Kilogramm abgespeckt.

Tiefer Griff in die elektronische Trickkiste

Die Version Adventure Sports ist stärker für lange Touren ausgelegt.

Der Fahrer genießt einen schmaleren Sitzbereich, was ihm zusammen mit einem höher positionierten Lenker mehr Kontrolle erlauben soll. Künftig blickt er auf ein Cockpit mit 6,5-Zoll-Touchscreen. Das Infotainmentsystem beherrscht unter anderem die Konnektivitätstechniken Apple Carplay und Bluetooth, was die Nutzung von Smartphone-Apps über das Display erlaubt. Am Lenker befinden sich dafür spezielle Bedienknöpfe.

Das in vielen Punkten modifizierte Fahrwerk soll die On- wie Offroad-Performance der Africa Twin verbessern. Hilfreich sind zudem eine Reihe neuer beziehungsweise verbesserter Regelsysteme wie Traktions- oder Wheelie-Kontrolle oder das neue Kurven-ABS für on- und offroad. Künftig stehen vier Fahrmodi namens Tour, Urban, Offroad und Gravel zur Wahl. Außerdem sind künftig Tempomat sowie LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht Teil der Serienausstattung. Speziell für die stärker auf lange Touren ausgelegte Adventure Sports kann man ein elektronisch verstellbares Fahrwerk bekommen.

Grundsätzlich neu ist das Cockpit mit großem Touchscreen, der auch Smartphone-Inhalte spiegeln.

Alternativ wird es die Africa Twin weiterhin in einer Basisversion geben, die in der 2018er-Version derzeit für rund 13.500 Euro angeboten wird. Bei der Neuauflage dürfte dieser Preis um eine niedrige vierstellige Summe steigen. Gleiches trifft gewiss auch auf die Adventure Sport zu, die wohl künftig über 16.000 Euro kosten wird.

Quelle: n-tv

Tankstellen-Service für Motorradfahrer

Der Mineralölkonzern Repsol hat in Spanien 25 Tankstellen mit einem Spezial-Service und eigenen Parkplätzen für Motorradfahrer ausgerüstet. Das Projekt nennt sich MotoStop.

Der Mineralölkonzern und Tankstellenbetreiber Repsol möchte die Sicherheit und den Komfort für Motorradfahrer bei Tankstellenaufenthalten erhöhen. Dazu wurde das Projekt MotoStop ins Leben gerufen, das die Ergebnisse einer große angelegten Umfrage unter Motorradfahrern umsetzt.

An derzeit 25 Tankstellen, die sich über ganz Spanien verteilen, finden Biker spezielle Zweiradparkplätze vor, die per Videoüberwachung abgesichert sind. Im Bereich der Zapfsäulen wurde zudem eine rutschfeste Oberflächenbeschichtung aufgetragen, die verhindern soll dass Motorradfahrer versehentlich wegrutschen können.

Spezial-Waschboxen mit Trockner

Um das Prüfen des Luftdrucks zu erleichtern, wurden Luftdruckprüfer mit abgewinkelten Aufsätzen installiert. So soll das Ventil an der Motorradfelge leichter erreicht werden können. Abgerundet wird das Motorrad-Programm mit speziellen Waschboxen, die nur mit einem mittleren Wasserdruck betriebene Reinigungslanzen besitzen. Das soll beim Reinigen Lager und empfindliche Bauteile schonen. Sehr komfortabel sind auch die Warmlufttrockner für die Motorräder. Und damit die Motorradfahrer während der Fahrzeugwäsche ihre Bekleidung trocken und sicher ablegen können, ist jede Waschbox mit einem entsprechenden Kleiderständer ausgerüstet.

Fazit

Repsol hört auf Motorradfahrer – sehr schön. Kleine Annehmlichkeiten wie abgewinkelte Luftdruckprüfventile oder rutschfeste Oberflächen würden auch deutschen Tankstellen gut stehen.

Nur im Stehen tanken?

Aus Sicherheitsgründen ist es an Shell Tankstellen leider nicht gestattet, während des Betankens von Motorrädern auf diesen sitzen zu bleiben. Der Grund dafür ist, dass sich beim Tankvorgang Kraftstoff beziehungsweise dessen Gase an heißen Teilen wie Auspuff oder Motor entzünden können. Auch ist die Gefahr einer elektrostatischen Aufladung bei der Benutzung des Motorradständers geringer. Leider ist diese Gefahr nicht nur theoretisch. In zwei Ländern ereignete sich dabei in tragischer Weise ein tödlicher Unfall. Auch wenn diese Form der Betankung bei manchen Motorrädern nicht ideal ist, so ist uns die Sicherheit unserer Kunden von höchster Bedeutung.

Recherchen zu diesem Thema bei verschiedenen Tankstellenverbänden, Fachgutachtern, Behörden wie dem Gewerbeaufsichtsamt sowie Anfragen bei Konkurrenzunternehmen ergaben, dass die beschriebene Shell-Maßnahme wohl eine Ausnahme darstellt. Keiner der angesprochenen Stellen und Institutionen ist bisher eine besondere Gefahr für das Tanken.

Kleine Kennzeichen für Motorräder

Kleinere Nummernschilder sind bei vielen Fahrzeugbesitzern begehrt. Doch oft war der Kampf um ein kleineres Kennzeichen bei den Zulassungsstellen erfolglos. Für Motorradfahrer ist das anders.

Für Motorradfahrer werden Kraftradkennzeichen auch in den Breiten 180, 200 und 220 mm bei einer Höhe von 200 mm ausgegeben. Für alle anderen Fahrzeugbesitzer gelten weiter die alten Regeln. (ADAC)

Probleme bei einigen Zulassungsstellen

Einige Zulassungsstellen setzen die entsprechende Verordnung jedoch nicht wie vom Gesetzgeber geplant um: Danach sollte eine bereits zugeteilte Buchstaben-Zahlen-Kombination unverändert bleiben. Wer will und die Gebühr für das schmalere Nummernschild bezahlt, erhält dieses Kennzeichen dann in der kleineren Version.

Manche Zulassungsstellen vertreten hingegen die Meinung, auf den 18 cm breiten Schildern dürften wegen der Lesbarkeit bei zwei Buchstaben nicht mehr als zwei Ziffern stehen, also hinter dem Zulassungsbezirk nicht mehr als 4 Zeichen. Andernfalls sei eben kein schmaleres Kennzeichen möglich.

Bisher erteilte Nummernkombinationen auch auf kleinem Kennzeichen möglich

Diese Rechtsauffassung ist nach Ansicht der ADAC Juristen falsch. Bisher erteilte Nummernkombinationen mit bis zu fünf Stellen hinter dem Ortskürzel können problemlos auch in dem verkürzten Kennzeichen dargestellt werden. Das haben Untersuchungen zur Erkennbarkeit und Feststellung auf Radarfotos ergeben.

Quelle: ADAC