NORDLICHTERTREFFEN 15.-17.05.2020 – Los geht’s

NORDLICHTERTREFFEN

15. – 17. Mai 2020

Ort: Berghotel Vogelherd,
Am Vogelherd 10,
38889 Blankenburg / Harz

Freitag:

– Anreise, Begrüßung
– Vorstellung der Touren
– Abendessen und gemütliches Beisammensein

Samstag:

– Verschiedene Touren für Schnelle und Gemütliche durch den Harz und die Region
– Grillabend

Sonntag:

– Frühstück, Abreise

Zimmerpreise incl. Frühstück und Abendbrot:
– Einzelzimmer 131 €
– Doppelzimmer 242 €

Hinweise: Anmeldeschluss ist der 31.03.2020

Buchungen erfolgen direkt im Hotel.

Die Kontaktdaten:

berghotel-vogelherd@t-online.de

oder Telefon: 03944 / 9260

Stichwort: „Nordlichtertreffen 2020“

Stornogebühren: 20. – 14. Tag = 30 % /
13. – 07. Tag = 50 % / 06.- Anreisetag = 80 %
Die Doppelzimmer haben getrennte Betten, die bei Bedarf zusammen geschoben werden können

Aktuelle Informationen gibt es auf unserer Homepage oder beim unten genannten Organisationteam:

Norbert Stoltze, Braunschweig:

Telefon: 01525 / 8885706

Mail: norbert.stoltze@volkswagen.de

 

Ralf Wilke, Bremen:

Telefon: 0175 / 9654727

Mail: ralf.wilke@daimler.com

 

Wolfgang Lange, Hannover:

Telefon: 0162 / 2034985

Mail:  wlang629@gmail.com

Die Ausschreibung zum Download

WW-Treffen in Lohr 17.7.-19.7.2020

Das Treffen in Lohr ist in trockenen Tüchern!

Worker Wheels Treffen
in der IG Metall Bildungsstätte Lohr vom 17. Juli – 19. Juli 2020

Freitag: Anreise zur IGM Bildungsstätte in Lohr – Abendessen ab 18.00 Uhr. Nach dem Abendessen Vorstellung der Samstagstouren.

Samstag: Nach dem Frühstück – Touren, Touren, Touren! Samstagabend leckeres Buffet bzw. Grillen und gemütlicher Abend mit Live-Musik.

Sonntag: Abreise nach dem Frühstück

Kosten: Für 2 Tage Übernachtung und Halbpension 150 € (pro Person). Benutzung Wellnessbereich ist inklusive.

Anmeldung: Über das übliche Anmeldeformular unten auf dieser Seite bis 20.05.2020. Bei Fragen wendet Euch bitte an Monika Müller-Bertrand E-Mail: monika.mueller-bertrand@daimler.com

Doppelzimmer (mit wem?) falls gewünscht bitte unbedingt angeben, da die Anzahl der Doppelzimmer begrenzt ist. Dabei gilt wer zuerst kommt, kriegt ein Doppelzimmer.
Sind alle vergeben muss auf 2 Einzelzimmer ausgewichen werden.

Worker Wheels Treffen in Lohr 2020

Bekleidung für Motorradfahrer im Winter

Motorradfahren kann auch im Winter reizvoll sein, wenn die Ausrüstung zur Witterung passt. Das reicht von der richtigen Unterwäsche bis zum Helmvisier. Hier lesen Sie die Tipps unserer Experten.

Nichts geht über das Zwiebel-Prinzip

Hier kommt es auf das Material und die Reihenfolge der Kleidung an. Als erste Lage sollten Sie Thermo-Unterwäsche in Funktionsfaser- oder Merino-Ausführung (zwischen 75 und 180 Euro) wählen, die keine Feuchtigkeit aufnimmt. Als zweite Lage können Sie ein dünnes, atmungsaktives Set mit winddichter Membran (ca. 200 Euro) anziehen. Wer dann noch einen Fleece-Pulli unter einer Textilkombi mit Thermofutter trägt und die exponierten Knie mit speziellen Neopren-Bandagen (im Motorrad-Fachhandel ab 15 Euro zu haben) schützt, der kann die schönen Seiten des Motorradfahrens im Winter genießen.

Thermokombi

Der Vorteil moderner Motorradkleidung ist, dass sie nicht nur Thermofutter besitzt, sondern durch entsprechende Membrane auch absolut wind- und wasserdicht ist, aber Wasserdampf nach draußen transportiert. Damit keine Nässe und Kälte nach innen gelangt, sollten Sie schon beim Kauf auf eventuelle Schwachstellen achten. Probleme können vor allem an den Enden der Ärmel und am Kragen auftreten. Unsere Empfehlung: Labyrinth-Konstruktionen und enge Stretch-Bündchen, am besten eine Kombination daraus. Wer aus Sicherheitsgründen wegen der Abriebfestigkeit im Falle eines Sturzes auf seine Lederkombi schwört, der kann zu gefütterten Überziehern greifen. Solch optimierte Regenkombis mit Futter kosten zwischen 50 und 90 Euro.

Stiefel

Zur Ausstattung für Winterfahrer gehört stets ein guter, wasserdichter und gefütterter Stiefel (zwischen 150 und 200 Euro) mit hohem Schaft und genügend Platz im Innern. Nicht nur, um durch die Bewegung der Zehen die Durchblutung anzuregen: Auch dickere Socken dürfen nicht einengen. Damit die Füße warm und trocken bleiben, ist die beste Empfehlung: Zuerst dünne Laufsocken mit hohem Kunstfaser-Anteil aus dem Sport-Fachhandel anziehen, darüber dicke Socken aus Wolle oder Synthetikgewebe, die es in Outdoor-Läden gibt. Mit zusammen um die 40 Euro ist diese Kombination allemal günstiger als heizbare Einlegesohlen (ca. 150 Euro) oder ein Heizsystem für Stiefel (ca. 250 Euro).
Handschuhe
Wer im Winter aufs Motorrad steigen will, der muss auch bei niedrigen Temperaturen stets alles im Griff haben. Deshalb sind gut isolierte, wasserdichte Handschuhe ein elementares Utensil. Ganz wichtig: Alle Schalter und Hebel müssen einwandfrei bedient werden können und das Kontaktgefühl muss gut sein. Wer einen guten gefütterten Handschuh ein klein wenig größer kauft, der kann dünne Unterziehhandschuhe aus Seide oder Kunstfasern darunter tragen. Die gibt es im Fachhandel ab zehn Euro.

Visiere

Besonders im Winter kann ein beschlagenes Visier zum Sicherheitsproblem werden. Ein Pinlock-Innenvisier, das beschichtete Visiere in puncto Beschlagfreiheit übertrifft, ist die richtige Wahl. Um einen zu kühlen Kopf zu vermeiden, sollten Wintersportler nicht an einer guten Sturmhaube sparen. Besonders wintertauglich sind Modelle mit großflächigem Brust- und Nackenschutz, die zwischen 20 und 40 Euro kosten. Allerdings sollte stets die Nase frei sein: Wer die Luft durch feuchten Stoff atmet, erkältet sich leicht. Auch sollten Sie darauf achten, keine verbrauchte Luft zu atmen.

Elektroheizung fürs Bike

Es gibt auch eine große Auswahl an beheizbaren Helfern: Sitzbänke, Bekleidungsteile wie Westen oder Funktionswäsche, Socken oder Nierengurte, bei denen eingelassene Drähte per Strom aus dem Motorrad geheizt werden. Eine entsprechende Weste kostet aber schon rund 3000 Euro. Auch auf den Verbrauch dieser Stromfresser sollten Sie achten: Höchstens zehn Prozent Mehrbelastung kann der Lichtmaschine zugemutet werden.

Fahren bei Eis und Schnee?

Unser wichtigster Tipp für ungetrübten Fahrspaß im Winter hat allerdings nichts mit Ausrüstung und Bekleidung zu tun: Bei Schnee und Eis sollte das Motorrad auf jeden Fall in der Garage bleiben!

Quelle: ADAC

Kawasaki befeuert das Z neu

 

ZH2_shot3.jpgDie Kawasaki Z H2 soll alte Tugenden der Japaner neu beleben, und das mit 200 PS.

(Foto: Kawasaki)

Nachdem das Interesse an der Z-Reihe von Kawasaki etwas eingeschlafen ist, präsentieren die Japaner jetzt die neue Z H2 mit dem aus dem Sporttourer H2 SX bekannten Vierzylindermotor und knüpfen damit an eine alte Tradition an.

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Die Z1000 hat bei Kawasaki ausgedient, jetzt kommt die Z H2.

(Foto: Kawasaki)

Mit dem legendären Modell Z1, erschienen 1972, hat Kawasaki Motorradgeschichte geschrieben. 79 PS leistete der luftgekühlte Vierzylindermotor vor 47 Jahren, die Höchstgeschwindigkeit in km/h lag auf derselben Höhe wie das Gewicht in Kilogramm: 230. Seinerzeit war die Kawasaki 900 Z1 ein unvorstellbares Geschoss. An Tradition, die bis dahin geltenden Grenzen zu überschreiten, knüpft die japanische Firma nun erneut an: Mit dem Modell Z H2, soeben auf der Tokyo Motor Show vorgestellt, tritt jetzt das erste sogenannte Hypernaked-Modell mit Kompressor auf die Weltbühne des Motorrads.

Die Leistung des 998 Kubikzentimeter großen Vierzylinder-Reihenmotors gibt Kawasaki mit 200 PS an. Möglich wird sie durch die Installation eines Kompressors. Neu ist das Triebwerk nicht: Bereits seit zwei Jahren ist es in ähnlicher Konfiguration im vollverkleideten Sporttourer H2 SX erhältlich.

Die ultimative Z

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Die Z H2 bekommt natürlich auch ein neues Vollfarbdisplay.

(Foto: Kawasaki)

Der Hersteller bezeichnet die Z H2 als „die ultimative Z“ und lenkt damit neue Aufmerksamkeit auf dieses Modellkürzel, das in letzter Zeit an Anziehungskraft verloren hatte. Die „natürliche“ Nachfolgerin der Z1, die seit 2002 in mittlerweile vier Innovationsstufen gebaute Z1000 konnte die Rolle des Z-Zugpferdes nicht mehr ausfüllen. Nun soll also die Z H2 die Z-Speerspitze bilden.

Die Z H2 weist außer dem vom Schwestermodell H2 SX (ab 18.995 Euro) übernommenen Motor rundum LED-Beleuchtungseinrichtungen, einen Zweiwege-Quickshifter und ein TFT-Display auf, mit dessen Hilfe Smartphone-Konnektivität gegeben ist. Selbstverständlich wird auch ein Tempomat eingebaut.

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(Foto: Kawasaki)

Auf ein semiaktives Fahrwerk verzichtet Kawasaki bei der Erstversion der Z H2; stattdessen kommen konventionelle Federelemente von Showa zum Einsatz. Selbstverständlich wird ein Sechsachsen-Sensor zur Erhebung sämtlicher Fahrdaten verwendet; er ist die Grundlage für Traktions- und Wheeliekontrolle, Fahr- und Leistungsmodi sowie alle anderen Assistenzsysteme bis hin zum Kurven-ABS.

Die Z H2 wird im kommenden Frühjahr auch zu den deutschen Kawasaki-Händlern rollen; ihr Preis ist noch nicht bekannt.

Quelle: n-tv zum Originalartikel

Ducati präsentiert Bikes für 2020

Noch vor der Motorradmesse EICMA präsentiert Ducati seine Bikes für 2020. Darunter die neuen Streetfighter V4 und V4S.

(Fotos: Ducati)

Der Aufschlag von Ducati für das kommende Jahr könnte mit drei Worten beschrieben werden: Superbikes, Streetfighter, Scrambler. Vor allem mit dem ultrastarken Streetfighter V4 mit 208 PS und 105 Newtonmetern maximalem Drehmoment dürften die Italiener für Aufsehen sorgen.

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Die neue Panigale V4 fährt jetzt mit 217 PS.

(Foto: Ducati)

Bereits vor der Motorradmesse EICMA (7. bis 10. November) hat Ducati die Tücher von seinen Neuheiten für das Jahr 2020 gezogen. Das Sahneschnittchen ist zweifellos die Streetfighter V4, die mit einer ganzen Reihe von Detailänderungen in die nächste Saison startet und sich nach Aussagen der Entwickler vor allem durch eine leichtere Fahrbarkeit auszeichnet. Das wiederum dürfte die Sportfreunde freuen, denn mit 217 PS treten die Panigale V4 und V4S gegen die extrem stark motorisierten Superbikes an.

Spitzen-Bike Panigale V4 neu aufgelegt

„Jeder Fahrer sollte mit den 2020er Versionen der Panigale V4 schneller sein als mit den Vorgängermodellen“, heißt es vonseiten Ducatis. Damit das so ist, haben die Ingenieure das Motorrad fünf Millimeter höher gelegt und die Federelemente etwas von ihrer Härte befreit. Zudem hat man der V4 das Aerodynamikpaket der für den Rennsport optimierten V4R angelegt. Um bei sehr hohen Geschwindigkeiten den Anpressdruck auf das Vorderrad zu erhöhen, wurden die Winglets an den Flanken der Panigale V4 deutlich vergrößert. Bei einer Geschwindigkeit von 270 km/h bringt das zur Stabilisation 30 Kilogramm auf das Vorderrad.

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Natürlich soll das Superbike vor allem auf der Rennstrecke zu Hause sein.

(Foto: Ducati)

Für problemlose Gangwechsel wurden zudem die Traktionskontrolle und der Quickshifter zum Wechseln der Gänge ohne Ziehen des Kupplungshebels modifiziert. Während also die Traktionskontrolle die Leistungsregelung der Kurve unterstützt, ermöglicht der EVO 2-Quickshifter sportliches Schalten im Drehzahlbereich über 10.000 Kurbelwellenumdrehungen. Zudem soll die Schaltstabilität bei aggressiven Beschleunigungen und Kurvenfahrten unterstützt werden.

Der Treibsatz für die Panigale V4 ist der 1103 Kubikzentimeter große Desmosedici Stradale, ein von der MotoGP abgeleiteter 90-Grad-V4-Motor, dessen schon erwähnte 217 PS bei 13.000 Umdrehungen anliegen. Preislich sortiert sich die neue Panigale V4 dicht beim Vorgänger ein. Mit 22.790 Euro ist sie lediglich 500 Euro teurer als die Vorgängerin. Deutlich mehr Geld muss man für die Panigale V4S hinlegen. Mit ihren Magnesiumrädern wiegt sie 195 Kilogramm, das sind 3 Kilo weniger als die Basisversion. Zudem erhält sie den Rahmen der R-Variante und kostet samt Öhlins-Federelementen 28.890 Euro.

Eine neue Streetfighter

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Der momentane Run auf Naked Bikes hat Ducati wohl veranlasst, die Streetfighter V4 auf die Räder zu stellen.

(Foto: Ducati)

Ebenfalls mit Magnesiumrädern und Öhlins-Fahrwerk geht das völlig neue Hyper-Nakedbike Streetfighter V4S an den Start. So ausgerüstet, sinkt das Gewicht im Vergleich zur V4 von 201 auf 198 Kilogramm, während der Preis von 19.990 auf 22.990 Euro klettert. Die Streetfighter V4 basiert natürlich auf der supersportlichen Panigale V4 und nutzt deshalb deren Rahmen sowie auch deren V4-Antrieb. Allerdings wurde der zugunsten von mehr Drehmoment optimiert und die Spitzenleistung von 217 auf 208 PS gesenkt.

Dadurch hat das Naked allerdings im dritten Gang bei 100 km/h auch 14 Prozent mehr Drehmoment als das Superbike. Zur „Fight-Formula“, wie Ducati das Lastenheft für die Entwicklung dieses Modells nannte, gehört auch eine besondere Aerodynamik. Deshalb hat die Streetfighter V4 auch seitlich des Kühlers montierte Winglets, die den Anpressdruck des Vorderrads bei hohen Geschwindigkeiten erhöhen. Wie bei der Pnaigale erhöht sich hier der Anpressdruck bei 270 km/h, allerdings nur um 28 Kilogramm. Das Leistungsgewicht der Ducati Streetfighter V4 ist nach Herstellerangaben einzigartig: Auf das nächstbeste Hyper-Nakedbike im Wettbewerb soll die Streetfighter einen Vorsprung von 25 Prozent haben.

Kleine Panigale und Scrambler-Zuwachs

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Die Panigale V2 ist die Nachfolgerin der 959 Panigale.

(Foto: Ducati)

Neben den Sportler der V4-Reihe gibt es eine Stufe weiter unten mit der Panigale V2 eine Nachfolgerin der 959 Panigale. Ihr auf Euro5-Norm getrimmter Zweizylinder leistet künftig 155 PS und drückt ein maximales Drehmoment von 102 Newtonmetern auf die Kette. Optisch wurde die Panigale V2 an die großen Schwestern angepasst. Mit ihr sollen vor allem junge Leute angesprochen werden, die sich auch auf der Rennstrecke ausprobieren wollen. Der Preis steigt gegenüber dem Vormodell 959 Panigale um 1000 auf künftig 17.990 Euro.

Eine Baureihenergänzung stellt die Scrambler Icon Dark dar. Technisch orientiert sich die Dark-Version an der Basis: 800-Kubik-Zweizylindermotor mit 75 PS und Kurven-ABS. Unterschiede finden sich bei Bauteilen wie Spiegel und Blinker; hier spart Ducati. Zudem sind einige Metallteile durch Kunststoff ersetzt. Während die Basis-Icon 9190 Euro kostet, ist die Dark-Version bereits ab 8590 Euro zu haben. Ducati hofft seiner Scrambler-Reihe mit der Icon Dark einen weiteren Push zu geben. Denn seit der Markteinführung im Jahr 2015 wurden weltweit über 70.000 Einheiten verkauft.

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Die Icon Dark erweitert die Scrambler-Reihe der Italiener.

(Foto: Ducati)

Noch erfolgreicher ist das Crossover-Modell Multistrada. Von ihr wurden innerhalb von 16 Jahren mehr als 100.000 Fahrzeuge gebaut. Für 2020 kommt zur großen Version, der Multistrada 1260 und 1260S, eine weitere Variante dazu, die 1260S Grand Tour. Sie ist noch üppiger ausgestattet als die S-Version: Unter anderem sollen LED-Nebelleuchten, die Einbeziehung des Tankdeckels in das Keyless-System, ein Reifendruckkontrollsystem sowie ein aus zwei Seitenkoffern bestehender Touringpack das Fahrvergnügen auf weiten Reisen steigern. Der Preisunterschied zwischen Multistrada 1260S und der Grand-Tour-Version ist mit 1500 Euro überschaubar. Am Ende müssen in Summe 21.390 Euro an Ducati überwiesen werden. Da die nächste Generation der Multistrada ab 2021 mit einem V4-Triebwek fahren wird, kann man das jetzige Modell mit seinem 158 PS starken V2 getrost auch als „Final Edition“ sehen.

Quelle: n-tv, zum Artikel

Bericht über Infostand beim Gewerkschaftstag in Nürnberg fertig gestellt

Wie hier im Forum berichtet, hatten wir auf dem diesjährigen Gewerkschaftstag in Nürnberg einen Informationsstand. Nun haben wir einen Bericht über unsere Aktivitäten und zahlreiche Bilder hiervon ins Netz gestellt. Den Beitrag könnt ihr auf unserer Homepage www.worker-wheels.igm-bs.de nachlesen. Schaut doch mal rein…

 

Rückrufe BMW K 1600 GT, K 1600 GTL, K 1600 Bagger, K 1600 Grand America

Folgende Baureihen sind betroffen: Bauzeitraum 01.09.2016 – 01.09.2019

K 1600 GT: (0F01/0F11), 0F02/0F12, (0F51/0F53), (0F51/0F53)

K 1600 GTL: (0F01/0F11), 0F02/0F12, (0F51/0F53), (0F51/0F53)

K 1600 Bagger: (0F01/0F11), 0F02/0F12, (0F51/0F53), (0F51/0F53)

K 1600 Grand America: (0F01/0F11), 0F02/0F12, (0F51/0F53), (0F51/0F53)

Unfallgefahr aufgrund eines Getriebeproblems, blockierendes Hinterrad als Folge:

BMW Motorrad hat bei laufenden Feldbeobachtungen festgestellt, dass es in Einzelfällen zu Schäden an dem Systemverbund Schaltgabel / Schaltmuffe / Gangrad kommen kann. Als Folge ist die Funktion des Getriebes nicht mehr sichergestellt. Unter Umständen kann es dadurch bei einem Schaltvorgang zu einem Doppeleingriff von zwei Gängen kommen. Das bedeutet, dass ein solchermaßen defektes Getriebe im Extremfall zu einem Blockieren des Hinterrads führen kann und damit möglicherweise zum Sturz.
Dauer: ca. 5 Std.

Merkmale nach Abhilfe: Im Hersteller-Werkstattsystem. Intern 0000232300

Rückruf: Chrom VI – POLO Motorrad ruft SPIRIT MOTORS RETRO-STYLE Lederhalstuch zurück

POLO Motorrad ruft das SPIRIT MOTORS RETRO-STYLE LEDERHALSTUCH 1.0 SCHWARZ zurück, nachdem erhöhte Chrom VI Werte festgestellt wurden. ChromVI kann allergische Reaktionen auslösen.

Zusätzlich zu erhöhter Toxizität und möglichen krebserregenden Eigenschaften verfügen Chrom VI-Verbindungen auch über ein außerordentlich hohes allergenes Potential. Wir empfehlen daher, das Halstuch nicht mehr zu tragen und zurückzubringen.

Betroffener Artikel


Artikel: SPIRIT MOTORS RETRO-STYLE LEDERHALSTUCH 1.0
Order: 247227
Artikelnummer: 32016201
Farbe: SCHWARZ
Die Angaben sind auf dem Handschuh Innenetikett zu finden

Kundeninformation >  mehr zu Polo Motorrad >

Betroffene Kunden werden gebeten, das genannte Halstuch zurückzusenden oder in einem POLO Store ihrer Wahl zurückzugeben. Bei Rückgabe wird der kostenlose und unverzügliche Austausch zu einem gleichwertigen Ersatz, oder Kaufpreiserstattung angeboten

Kundenservice

Zur Rückgabe oder bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter im POLO Store oder telefonisch an unseren Kundenservice unter folgender Rufnummer: 02165-8440400*

* Kostenpflichtiger Anruf zum üblichen Festnetztarif (ggfs. abweichend aus dem Mobilfunknetz)

Quelle und Produktabbildung:  POLO Motorrad

von · Veröffentlicht · Aktualisiert

Nebelschlussleuchte & Nebelscheinwerfer: Fahren bei schlechter Sicht

Nebel kommt meist plötzlich, das macht ihn für Autofahrer so gefährlich. Wir geben die wichtigsten Tipps für sichere Fahrten bei schlechten Sichtverhältnissen und erklären, wann man die Nebelschlussleuchte einschalten darf und wann nicht.

Bei eingeschränkter Sicht muss man grundsätzlich langsam und vorausschauend fahren sowie jederzeit bremsbereit sein. Überholmanöver auf zweispurigen Landstraßen sind tabu. Nebelfahrten erfordern eine erhöhte Aufmerksamkeit des Fahrers, daher gilt es, jegliche Ablenkung zu vermeiden.

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Wie man Nebelscheinwerfer richtig nutzt

Die meisten modernen Autos besitzen nicht nur Nebelschlussleuchten, sondern sind zusätzlich mit Nebelscheinwerfern ausgestattet. Diese sind hilfreich, da sie das Licht flach über die Straße streuen. Doch wie setzt man sie richtig ein?

  • Nebelscheinwerfer dürfen Sie immer dann einschalten, wenn Nebel, Schneefall oder Regen die Sichtweite erheblich reduzieren. Es gelten dieselben Richtgrößen wie beim Abblendlicht.
  • Wenn das Fahrzeug mit zwei Nebelscheinwerfern ausgestattet ist und diese eingeschaltet sind, darf man anstatt des Abblendlichts auch das Standlicht (Positionsleuchten + Rückleuchten) benutzen.
  • Sobald sich die Sichtverhältnisse bessern, muss man Nebelscheinwerfer wieder ausschalten.

Was man zu Nebelschlussleuchten wissen muss

Fast alle modernen Autos besitzen Nebelschlussleuchten. Seit 1991 gehören sie in Deutschland zur Serienausstattung. Sie dienen vor allem dazu, den nachfolgenden Verkehr zu warnen. Für ihre Verwendung gelten aber strenge Regeln:

  • Man darf sie nur einschalten, wenn die Sichtweite weniger als 50 Meter beträgt. Wird die Leuchte bei besserer Sicht eingesetzt, verkehrt sich der Effekt ins Gegenteil und der nachfolgende Verkehr wird geblendet. Also: Nebelschlussleuchte unbedingt wieder ausschalten, wenn der dichte Nebel sich lichtet.
  • Bei Sichtweiten unter 50 Metern erlaubt der Gesetzgeber eine Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h. Diese Distanz kann man gut an den Leitpfosten am Straßenrand ablesen – auf Landstraßen und Autobahnen sind sie exakt in diesem Abstand aufgestellt.
  • Nebelschlussleuchten dürfen auch innerorts eingesetzt werden. Denn innerorts kann die Sicht genauso schlecht wie außerorts sein.
  • Eine Verpflichtung, Nebelschlussleuchten einzuschalten, besteht generell nicht.

So ist die Rechtslage

Wer eine Nebelschlussleuchte missbräuchlich verwendet, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro rechnen. Werden dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder kommt es gar zu einem Unfall, liegt das Verwarnungsgeld bei 25 bzw. 35 Euro.

Abblendlicht, Tagfahrlicht und Lichtautomatik

Das Symbol für die eingeschaltete Nebelschlussleuchte

Eine erhebliche Sichtbehinderung und damit die Verpflichtung, das Abblendlicht einzuschalten, besteht laut Rechtsprechung immer dann, wenn:

  • auf Autobahnen oder sonstigen Schnellverkehrsstraßen die Sicht weniger als 150 Meter beträgt
  • auf anderen Straßen außerorts eine Sichtweite von 100–120 Metern unterschritten wird
  • innerorts eine Sichtweite von unter 60–70 Metern vorliegt

Folgendes gilt es zu beachten: Auch die modernste Lichtautomatik kann Nebel oder diesiges Wetter nicht erkennen. Daher schaltet sie das Abblendlicht nicht automatisch ein. Aus diesem Grund sollten Sie bei schlechter Sicht am Tag besser selbst zum Lichtschalter greifen. Bei Nebel sollte man zudem auf Fernlicht verzichten, es verschlechtert die Sicht noch zusätzlich – besser ist das normale Abblendlicht.

Noch ein Hinweis zum Tagfahrlicht: Wann Autofahrer mit Tagfahrlicht fahren dürfen oder müssen, ist gesetzlich nicht geregelt. Im Herbst und Winter reicht das Tagfahrlicht aber meist nicht aus, weil auch tagsüber oft schlechte Sicht herrscht. Dann muss der Fahrer auch bei Lichtautomatik das Abblendlicht manuell einschalten. Bei neueren Autos wird das Tagfahrlicht zwar mit dem Einschalten der Zündung aktiviert. Erst wenn Sie das Abblendlicht (ggf. manuell) eingeschaltet haben, wird das eigene Auto sowohl von vorne als auch von hinten bestens erkannt.

Die Faustformel bei Nebel

Mindestabstand in Metern = Geschwindigkeit in Kilometer pro Stunde: Das heißt, bei Tempo 50 sollte man mindestens 50 Meter Abstand zum Vordermann halten.

Allgemeine Tipps bei Nebel

Generell gilt: Überprüfen Sie bei Pausen und Tankstopps die Scheinwerfer und Leuchten, beseitigen Sie Schmutz und Feuchtigkeit. Gegebenenfalls können Sie die Frontscheibe während der Fahrt mit dem Gebläse von innen freimachen. Außerdem empfiehlt es sich, den Scheibenwischer regelmäßig zu betätigen, um die durch Nebel verursachten Wassertropfen auf der Scheibe zu beseitigen.

Denn auch, wenn die Unfallzahlen leicht rückgängig sind, ist Nebel für Autofahrer gefährlich: Im Jahr 2017 ereigneten sich laut Statistischem Bundesamt auf Deutschlands Straßen 242 nebelbedingte Unfälle mit Personenschaden, dabei wurden 95 Menschen schwer verletzt.

Quelle: ADAC

Wildunfall: So verhalten Sie sich richtig

Was muss man nach einem Wildunfall beachten? Wie lässt sich ein Zusammenstoß mit Reh oder Wildschwein vermeiden? Wen muss man informieren? Und wer bezahlt den Schaden? Alle Antworten finden Sie auf dieser Seite.

Besonders häufig quert Wild in Waldabschnitten und an Feldrändern die Straßen.

Wildunfälle, also Unfälle bei denen am Fahrzeug Schäden durch Ausweichen oder den Zusammenstoß mit einem Tier (Haarwild) entstehen, machen etwa fünf Prozent aller Straßenverkehrsunfälle aus. Jedes Jahr meldet das Statistische Bundesamt mehr als 200.000 Wildunfälle, bei denen im letzten Jahr über 2700 Menschen zu Schaden kamen. 15 verunglückten dabei tödlich. Nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes (DJV) kommt jedes Jahr mehr als eine Million Wildtiere bei Unfällen ums Leben. Die meisten Kollisionen gibt es mit Rehen. Unfälle mit Wildschweinen nehmen laut DJV jedoch weiter stark zu.

Mehr Infos in der Broschüre,

So vermeiden Sie den Wildunfall

Vorausschauendes Fahren und erhöhtes Gefahrenbewusstsein helfen folgenschwere Wildunfälle zu vermeiden. Die Tiere überqueren besonders häufig in Waldabschnitten und an Feldrändern die Straßen. Und das vor allem in den Abend- und frühen Morgenstunden während der Dämmerung. Wichtig: Fuß vom Gas und immer bremsbereit sein!

Wildtiere können die Geschwindigkeit von Autos nicht einschätzen und warten nicht am Fahrbahnrand, bis Sie vorbeigefahren sind. Auch, wenn das Tier Sie sieht, kann es trotzdem unmittelbar vor Ihrem Auto auf die Straße springen. Wenn Sie also ein Tier am Straßenrand entdecken, müssen Sie deutlich langsamer werden oder sogar ganz abbremsen. Schalten Sie das Fernlicht aus, um das Tier nicht zu blenden – dadurch bleibt es nämlich stehen. Hupen Sie zusätzlich, das verscheucht das Wild in den meisten Fällen.

Achtung: Wildtiere sind meist nicht allein unterwegs. Einem Tier könnten weitere folgen.

Richtiges Verhalten am Unfallort

  • Wenn der Zusammenstoß nicht zu vermeiden ist, auf keinen Fall ausweichen. Die Gefahren für Sie selbst (z.B. durch Baumaufprall) und den Gegenverkehr sind bei Ausweichmanövern in der Regel höher als der Zusammenstoß mit dem Wild. Bremsen Sie möglichst stark ab und halten Sie das Lenkrad gut fest.
  • Nach einem Zusammenstoß: Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen und Unfallstelle absichern. Das gilt auch, wenn das Tier verletzt geflüchtet ist. Ganz wichtig: Ruhe bewahren!
  • Sind Personen verletzt die 112 wählen.
  • Auch ohne Verletzte, muss immer die Polizei unter der Rufnummer 110 verständigt werden. Geben Sie auch Ihren genauen Standort durch. In vielen Bundesländern muss bei einem Wildunfall zusätzlich noch ein Jäger informiert werden. Bitten Sie darum, dass Ihnen der Jäger eine Wildschadenbescheinigung aushändigt.
  • Wenn möglich, das tote Tier an den Randstreifen ziehen, damit keine Folgeunfälle passieren. Wegen eventueller Tollwutgefahr aber nicht mit bloßen Händen anfassen (Handschuhe!)
  • Verletzte Tiere nicht anfassen, da sie sich wehren könnten.
  • Warten Sie am Unfallort, bzw. in sicherer Entfernung bis Polizei oder  Jäger da sind.

Wichtig: Das angefahrene Wild darf vom Unfallort nicht entfernt werden, sonst droht eine Anzeige wegen Wilderei. Das kann eine saftige Strafe nach sich ziehen. Dasselbe gilt auch für die Mitnahme verendeter Tiere für den eigenen Verzehr. Das darf nur der Jagdpächter.

Unfallaufnahme durch Polizei und Jagdpächter

Wichtig ist, dass die Polizei den Wildunfall am Unfallort und in der näheren Umgebung sowie am betroffenen Kfz selbst eine gründliche Spurensuche durchführt. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn das Wild nach der Kollision nur verletzt wurde und flüchten konnte. Aufgefundene Spuren sind nach Möglichkeit fotografisch zu sichern und aktenkundig zu machen. Nach der Unfallaufnahme stellt die Polizei oder der Jagdpächter die sog. Wildschadenbescheinigung aus. Diese ist für die Kasko-Versicherung wichtig.

Schadensregulierung

Der Schaden am Fahrzeug kann über eine vorhandene Teil- oder Vollkaskoversicherung reguliert werden. Ansprüche gegen den Jagdpächter oder die für den Straßenabschnitt zuständige Behörde gibt es regelmäßig nicht. Die Teilkaskoversicherung ersetzt Schäden am fahrenden Fahrzeug, die durch einen Zusammenstoß mit Haarwild entstanden sind. Zum Haarwild gehören beispielsweise Wildschwein, Reh, Hirsch, Fuchs oder Hase – Unfälle mit Vögeln sind dagegen nicht bei allen Versicherungen beinhaltet. Einige Versicherungen bieten Versicherungsschutz für Unfälle mit sämtlichen Tieren an. Abgedeckt sind in diesem Fall sogar Unfälle mit Haustieren.

Können Sie nicht nachweisen, dass der Schaden am Fahrzeug durch den Zusammenstoß mit Wild oder infolge von Ausweich- oder Bremsmanövern entstanden ist, kann dieser über die Vollkaskoversicherung reguliert werden. Zu beachten ist allerdings, dass bei Inanspruchnahme der Vollkaskoversicherung eine Rückstufung in eine ungünstigere Schadenfreiheitsklasse erfolgt.

Ersatz von „Rettungskosten“ bei Ausweichmanövern

Wird der Schaden nicht durch das Wild direkt verursacht, sondern entsteht durch einen Ausweichversuch ohne Berührung mit dem Wild, kann ein Aufwendungsersatz („Rettungskosten“) von der Teilkaskoversicherung gefordert werden. In der Praxis ist es oft schwierig, das Ausweichmanöver nachzuweisen, wenn keine Zeugen den Vorfall beobachtet haben.

Haftung bei Auffahrunfällen wegen Kleintieren

Wird wegen eines Kleintieres gebremst und kommt es dadurch zu einem Auffahrunfall, haftet der Vordermann mit. Das Amtsgericht München (Urteil vom 25.2.2014, Az. 331 C 16026/13) hat beispielsweise entschieden, dass der Vordermann zu 25 % mithaftet, wenn er wegen eines Eichhörnchens abbremst und der Hintermann auffährt.

Schadenersatzanspruch nach Wildunfall

Schadenersatzansprüche gegen den Jagdpächter oder Waldbesitzer sind bei Verkehrsunfällen mit Wild in der Regel nicht möglich, da Wild im juristischen Sinne eine herrenlose Sache ist. Etwas anderes gilt nur im Rahmen von Jagdveranstaltungen. Bei Treib- und Drückjagden sind die Jagdveranstalter verpflichtet, das Wild nicht in Richtung befahrener Straßen zu treiben und dadurch die Wildwechselgefahr über verkehrsreiche Straßen zu erhöhen. Vor besonderen Gefahren wie etwa Wildwechselstellen oder Gegenden mit hoher Wilddichte muss das Verkehrszeichen „Wildwechsel“ angebracht sein. Fehlt der Hinweis auf die Gefahrenstelle, besteht prinzipiell die Chance, dass die zuständige Straßenbehörde für den Wildschaden aufkommt.

Quelle: ADAC