Porsche Rückrufaktion – Rückruf wegen Fahrwerk

Rückruf für Porsche 918 Spyder: Bei einem Super-Sportwagen wie dem Porsche 918 Spyder ist ein perfektes Fahrwerk fast lebenswichtig.

Doch wie sich jetzt bei einer internen Prüfung herausstellte, wurden bei insgesamt 205 dieser Stuttgarter Flitzer fehlerhafte Fahrwerksteile verbaut.
Die Konsequenz:
Porsche wechselt bei allen betroffenen Fahrzeugen die Fahrwerksbauteile aus. Bisher sind laut Porsche keine Beanstandungen wie beispielsweise der Bruch eines Bauteils bekannt. Die Besitzer der genau ermittelbaren Fahrzeuge werden direkt von ihrem zuständigen Porsche-Ansprechpartner kontaktiert. Der kostenlose Werkstattbesuch, der nach Vereinbarung Anfang 2015 erfolgt, nimmt etwa zwei Tage in Anspruch.
Der Porsche 918 Spyder ist ein Sportwagen der Superlative:
Er schafft es auf Tempo 345. Der Sprint von null auf 100 km/h ist in gerade mal 2,6 Sekunden erledigt.

Airbag-Affäre: BMW weitet Rückruf aus

BMW geht auf Nummer sicher: Denn der deutsche Autobauer weitet jetzt den Rückruf von Fahrzeugen wegen möglicherweise fehlerhafter Airbags in den USA aus. Betroffen sind laut BMW etwa 140 000 Autos der 3er-Modellreihe aus den Jahren 2004 bis 2006. Auch andere Autohersteller haben mit den Airbagproblemen der japanischen Firma Takata zu kämpfen, am stärksten Honda. 

Das Unternehmen hat bisher weltweit in mehr als 13 Millionen Autos den Austausch der defekten Airbags veranlasst. BMW ist der einzige deutsche Autohersteller, der diese Airbags eingebaut hat. Takata stellt weltweit jeden fünften Airbag her.
Was kann passieren?
Die Luftkissen können auch ohne Aufprall explodieren.

Die Folge:
Heiße Metallteile fliegen durch den Innenraum des Fahrzeugs. Nach Darstellung von Anwälten sind deshalb schon mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.
http://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/markt/sendungen/tee178.html

Kennzeichen-Mitnahme bei Wohnortswechsel

Zum 1. Januar 2015 wird die „Pflicht zur Umkennzeichnung von Fahrzeugen bei Umzug“ aufgehoben. Das bedeutet: Innerhalb Deutschlands können Autofahrer künftig bei einem Wohnortswechsel das Kennzeichen des alten Wohnortes behalten. Erst bei der Neuzulassung eines Kraftfahrzeugs muss bei der Zulassungsstelle ein Kennzeichnen des neuen Wohnortes beantragt werden.
 
Online-Abmeldung von Fahrzeugen
Wer ab 2015 ein Fahrzeug anmeldet und damit einen neuen Fahrzeugschein erhält, kann sich bei einer künftigen Abmeldung den Gang zur Kfz-Zulassungsstelle sparen. Durch das Freirubbeln verdeckter Felder auf den Kennzeichen und im Fahrzeugschein werden Codes sichtbar, die auf einer Internetseite eingegeben werden und so das Fahrzeug abmelden. Ab 2016 wird auch die Wiederzulassung online möglich sein. Wer das nicht will, darf natürlich weiterhin aufs Amt gehen. 
 
Modellversuch „section control“
Ab Frühjahr 2015 plant Niedersachsen den ersten bundesweiten Pilotversuch für Strecken-Radar, im Fachjargon auch „section control“ genannt. Bei diesem Modellprojekt wird das Tempo auf längeren Streckenabschnitten gemessen – im konkreten Fall auf der B6 auf einem drei Kilometer langen Abschnitt. Jedes Fahrzeug wird zu Beginn sowie am Ende der Radarstrecke elektronisch erfasst. Daraus wird die durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeit errechnet. Bei Tempoverstößen gibt es ein Frontfoto. 
 
Gerichtsurteile europaweit unbürokratischer vollstreckbar
Ab 10. Januar 2015 werden Entscheidungen nationaler Gerichte in allen anderen EU-Mitgliedsstaaten nicht nur anerkannt, sondern auch vollstreckt – ohne dass es einer zusätzlichen Vollstreckbarerklärung bedarf. Gleiches gilt im Grundsatz auch für öffentliche Urkunden und gerichtliche Vergleiche. 
 
Vignettenpreise in Österreich steigen
Die Preise für Vignetten werden in Österreich an den Verbraucherpreisindex angepasst – und damit um 2,1 Prozent höher. Das bedeutet für 2015: Die Pkw-Jahresvignette kostet neu 84,40 Euro (bisher 82,70), die Zwei-Monats-Vignette neu 25,30 Euro (bisher 24,80), die Zehn-Tages-Vignette neu 8,70 Euro (bisher 8,50). Angehoben werden auch die Preise für die Motorrad-Vignetten.
Qelle: ADAC