Motorrad Wochenende im Auto & Technik Museum Sinsheim

Am Samstag, 6. Oktober 2018 versammeln sich im Rahmen des mittlerweile 39. Motorrad-Klassikertreffens hunderte Besitzer historischer Solomaschinen, Dreiräder und Gespanne aller Epochen und Hersteller. Ob BMW, NSU, Victoria oder Indian – alle sind dabei.
Am Sonntag, 7. Oktober 2018 kommen am „Tag der Harley“ hunderte amerikanische Maschinen zusammen und verbreiten die einzigartige „born to be wild“-Atmosphäre im Kraichgau.  Probefahrten werden mit den neuen Harley-Davidson-Modellen angeboten, für Kinder stehen Mini-Motorräder zur Verfügung und die beliebte Stunt-Show wird wieder von „Fat Gregg“ durchgeführt.
Der Eintritt auf das Freigelände ist an beiden Tagen des Motorrad-Wochenendes kostenlos.

Fahren mit Beifahrer

Motorradfahren muss nicht zwingend einsam machen. Damit es zu zweit neben dem Fahrer aber auch dem/der Beifahrer/in Spaß macht, sollten einige Regeln beachtet werden.

Beifahrer-Sitz muss vorhanden sein

Generell gilt, dass nur auf einem Motorrad oder -roller mit Beifahrer-Sitz, Fußrasten und Haltevorrichtung eine zweite Person mitgenommen werden darf. Fehlen Haltegriffe oder Halteriemen, Fußrasten oder gar Zweiersitzbank muss theoretisch der Eintrag im Kfz-Schein geändert werden, weil dann keine zweite Person transportiert werden darf.
Gute Motorrad-Kleidung ist obligatorisch
Selbstverständlich sollten auch Sozia oder Sozius immer komplette Motorradkleidung tragen. Ein Motorrad-Schutzhelm ist auch für Mitfahrer vom Gesetz zwingend vorgeschrieben – aber bitte einer, der passt und mit einer aktuellen Prüfnorm optimalen Schutz bietet. Auf keinen Fall einen womöglich ausgemusterten und zu großen „Ersatz-Helm“, der schützt nur vor Bußgeld.
Das Fahrverhalten abpassen
Mit Sozius oder Sozia hintendrauf ändert sich das Fahrverhalten der Maschine, je nach Gewicht sogar deutlich. Die Achslastverteilung und damit die Fahrphysik verändern sich: das Vorderrad wird entlastet und überträgt die Lenkbefehle weniger genau; das Heck pumpt wegen des Mehrgewichts stärker und kann sogar die Fahrlinie beeinflussen. Deshalb müssen vor einer Fahrt mit zwei Personen die Federelemente der Mehrbelastung angepasst werden. Vor allem im Heck müssen Federvorspannung und, wenn einstellbar, die Dämpfung erhöht werden.
Eine Erhöhung des Reifendrucks ist ebenfalls nötig. Mindestens 0,2 bar mehr als im Solobetrieb sind angebracht, der maximale Reifenluftdruck (siehe Betriebsanleitung) ist allerdings zu beachten. Bei Fahrten im Duett gewinnt die Hinterradbremse stark an Bedeutung, die Bremslastverteilung verändert sich (je nach Maschinentyp) von einen Verhältnis von Vorderrad zu Hinterrad von rund 80:20 bis hin zu 50:50. So oder so: Auf jeden Fall wird der Bremsweg zu zweit um einiges länger.
Damit es zu keinen Problemen kommt, muss auch die Zweirad-Zweisamkeit gekonnt und geübt sein, schließlich erschließt sich die Einspurdynamik mit ihren hohen Beschleunigungs- und Verzögerungswerten sowie der Schräglage nicht von selbst. Ein „Trockenkurs“ auf einem Parkplatz kann viel helfen. Beispielsweise beim richtigen Auf- und Absteigen, vor allem aber bei der richtigen Sitzposition des Beifahrers. Nur wenn der Passagier dem Lenker möglichst nah auf die Pelle rückt und praktisch eine Einheit bildet, kann die Fahrt zum Erlebnis werden. Die Arme umgreifen am besten die Taille des Fahrers, damit beim Beschleunigen und während der Fahrt enger Kontakt besteht. Beim Bremsen stützen sich die Hände – falls möglich – am Tank ab. Nur der Blick über die Schulter des Fahrers verhindert bei der Verzögerung das Zusammenschlagen der Helme – und führt automatisch zur richtigen Haltung bei der Kurvenfahrt in Schräglage: immer über die Fahrer-Schulter blicken, die sich zur Innenseite der Kurve neigt. Wichtigste Regeln für Mitfahrer: Bei Schräglage nie gegenlegen, das kann bis zum Sturz führen.
Vertrauen schaffen und erhalten
Selbstverständlich gilt es, das Vertrauen zum Fahrer nicht zu enttäuschen. Wilde Ritte und Kurvenkratzen auf der Fußraste führen zu Angst und Verkrampfung. Deshalb sollte eine vorausschauende und defensive Gangart gewählt werden und vorher nicht nur die Etappenlänge abgesprochen werden: Auch wer keine Helmsprechanlage besitzt, kann mit vereinbarten Zeichen (z.B. ein Mal auf die Schulter klopfen = langsamer, zwei Mal klopfen = anhalten) für die nötige Kommunikation unterwegs sorgen und so zum gemeinsamen Fahrspaß beitragen.

Mietmotorrad: Fahrzeugmarke BMW startet Motorrad-Kurzzeitmiete

Fahrzeugmarke BMW startet einen Mobilitätsservice, mit dem Kunden beim Händler für kurze Zeit ein Motorrad mieten können. „Rent a Ride“ nennt BMW einen neuen Service, mit dem Kunden beim Händler für kurze Zeit ein Motorrad mieten können. Eine Smartphone-fähige Website erlaubt die Auswahl des Wunschmodells.

In Echtzeit wird die Verfügbarkeit bei allen teilnehmenden Rent-a-Ride-Partnerhändlern geprüft. Anschließend kann das Fahrzeug in der Wunschregion verbindlich gebucht werden – gegebenenfalls inklusive des passenden Zubehörs und Fahrerausstattung.

Ab September 2018 startet der Mobilitätsdienst mit jeweils zwei ausgewählten BMW-Vertriebspartnern in Deutschland und Österreich. Frankreich soll noch in diesem Jahr folgen. Verläuft die erste Saison erfolgreich, soll das Angbeot flächendeckend ausgebaut werden.

Mit „Drive Now“ bietet BMW im Automobilbereich bereits seit sieben Jahren einen entsprecehnden Service an.

Oldtimerausstellung beim VW-Familienfest war Erfolg

7000 Besucher kamen zum „Familienfest“ von Volkswagen Braunschweig am 16. September 2018. Mittendrin war die Braunschweiger Gruppe der Worker Wheels mit ihrer Oldtimerausstellung und einem Info-Stand vertreten.

Acht Motorräder, alle mindestens 30 Jahre alt, und ein VW – Käfer (Baujahr 1965) bildeten eine kleine Ausstellung, die viel Aufmerksamkeit erregte. Bei den Motorrädern waren die Marken BMW, Adler, Triumpf und MZ vertreten.

Am Infostand informierten die Worker Wheels u.a. mit einem kurzem Film über ihre Arbeit innerhalb der IG-Metall.

Der „Familientag“ wurde anlässlich des achtzigsten Bestehens von Volkswagen Braunschweig gefeiert. Der Braunschweiger Standort, dass ehemalige Vorwerk, wurde rund drei Monate vor dem Wolfsburger Werk gegründet und ist somit der älteste Standort im Automobilkonzern. Ursprünglich sollten hier die Fachkräfte für das Hauptwerk in Wolfsburg ausgebildet werden. Mittlerweile werden in Braunschweig Fahrwerke für alle VW – Marken, sowie Lenkungen hergestellt. Darüber hinaus sind in Braunschweig die Entwicklung und die Fertigung der Batteriefertigung angesiedelt. Ein weiteres Standbein ist ein Anlagen- und Werkzeugbau.

Bilder zur Aktion findet ihr auf unserer Homepage unter www.worker-wheels.igm-bs.de

 

 

Fahrzeugmarke BMW stellt Motorrad-Erlebnisplattform ins Netz

„Erlebnisplattform“ nennt BMW eine neuen Internetseite, bei der die Fahrzeugmarke eine Übersicht über alle seine Zweirad-Veranstaltungen gibt.

Unter bmw-motorrad.de/erleben finden sich zahlreiche Angebot, die nach verschiedenen Kriterien weiter gefiltert werden können.

Das Spektrum reicht von geführten Reisen über Werksbesuche und Fahrtrainings bis hin zu Schnupperfahrten ohne Führerschein.
Links ermöglichen eine direkte Buchung.

Oldtimerausstellung beim VW – Familientag

Mit einem „Familientag“ feiert das Volkswagenwerk Braunschweig am 16. September den 80zigsten Geburtstag. Die Worker Wheels Braunschweig sind mit einer Oldtimerausstellung dabei. Hierbei werden rund ein Dutzend Werksangehörige, IG-Metaller und ehemalige VWler Motorräder ausstellen, die mindestens 30 Jahre alt sind. Zudem wird mit einem kleinem Infostand auf die Aktivitäten der Worker Wheels hingewiesen.

Stau: Hindurchschlängeln erlaubt?

In der Praxis taucht immer wieder die Frage auf, ob Motorradfahrer auf Autobahnen, den zwischen den Autokolonnen entstehenden Zwischenraum befahren dürfen, um so schneller durch den Stau zu kommen.

Rechtlich klar – Hindurchschlängeln ist verboten.

In der Praxis taucht immer wieder die Frage auf, ob Motorradfahrer auf Autobahnen, den zwischen den Autokolonnen entstehenden Zwischenraum befahren dürfen, um so schneller durch den Stau zu kommen.

Aus juristischer Sicht ist die Sachlage klar: Das Hindurchschlängeln ist verboten.

Regelmäßig wird darüber diskutiert Motorradfahrern das Verlassen der Autobahn bei Stau zu ermöglichen. Dabei wird unter anderem gefordert, die Rettungsgasse für Motorradfahrer freizugeben, um so ein Vorbeifahren an den Kolonnen zu ermöglichen. Für diese Lösung spricht, nach Meinung der Befürworter, dass den Motorradfahrern ein ganzer Fahrstreifen zur Verfügung stünde. Dadurch soll das Unfallrisiko minimiert werden, da die Autofahrer mit den Motorräder immer in der gleichen Spur rechnen würden. Alternativ wird vorgeschlagen, die Standspur für Motorradfahrer im Stau bis zur nächsten Ausfahrt freizugeben. Ob und wenn ja wie der Gesetzgeber diesen Änderungsvorschlägen folgt ist momentan nicht absehbar.

Neben dem unzulässigen Rechts-Überholen bleibt jedoch die generell zulässige Variante des Linksüberholens. In den meisten Fällen bleibt dem Motorradfahrer jedoch nicht genug Platz, um einen ausreichenden Sicherheitsabstand zur Fahrzeugkolonne einzuhalten, ohne gleichzeitig in unzulässiger Weise die äußerst linke Fahrbahnmarkierung zu überfahren. Da auch das Sicherheitsrisiko bei einem solchen Überholvorgang sehr hoch ist, wird Motorradfahrern von derartigem Verhalten generell abgeraten.

Stellug des ADAC zum Thema

 

Navigationsdaten: 1,5 Milliarden Updates pro Monat

Die Zahl ist kaum vorstellbar: Rund 1,5 Milliarden Änderungen und Updates hat Navi-Hersteller und Software-Spezialist TomTom innerhalb eines Monats an seinem digitalen Kartenmaterial vorgenommen; das sind pro Sekunde mehr als 570 Änderungen. Dabei handelt es sich um einen Mix aus geometrischen Merkmalen, Eigenschaften von Straßen wie neue Points of Interest (POIs), geänderte Straßenkreuzungen und neue Adressen.

„Die Zeitspanne zwischen einer Veränderung in der realen Welt und deren Abbildung in unseren Karten ist jetzt viel kürzer als jemals zuvor“, so TomTom-Vorstandsmitglied Alain De Taeye. Während der vergangenen Jahre habe das Unternehmen die professionelle Kartenerstellung mithilfe von Beiträgen aus der weltweiten Community, mit GPS-Daten von 550 Millionen verbundenen Geräten, lokalen Kartentechnikern und mobilen Kartenfahrzeugen optimiert.

Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz (KI) helfen, kurze Zeitspannen zwischen der Erkennung von Änderungen in der realen Welt und der digitalen Aktualisierung der Karte zu gewährleisten.
Klares Ziel der Navi-Spezialisten sind Echtzeit-Karten, wie sie für voll autonom fahrende Autos nötig sind.