Verkehr: Kostenlose Hilfe bei Bußgeldbescheiden

Mehr als die Hälfte der in Deutschland ausgestellten Bußgeldbescheide für Verkehrsdelikte sind fehlerhaft.
Das hat die VUT Sachverständigen-Gesellschaft bei der Überprüfung von knapp 15.000 Fällen herausgefunden. Und drei von fünf Betroffenen zweifeln laut einer aktuellen Umfrage auch an der Richtigkeit der Vorwürfe. Die Furcht vor den Kosten einer juristischen Prüfung schreckt aber die meisten ab, und so zahlen sie lieber als sich zu wehren. Das muss aber nicht sein. Denn das Portal geblitzt.de bietet hier Hilfe an, und das in den weitaus meisten Fällen sogar kostenlos.
„Wir sind der Meinung, dass es jedem möglich sein sollte, Bußgeldbescheide risikofrei prüfen zu lassen. Ist alles korrekt, ändert sich für den Betroffenen nichts. Deuten sich Fehler an, gehen unsere Anwälte dem Fall nach – für die Betroffenen ebenfalls kostenlos“, sagt der Gründer des Portals, Jan Ginhold. Seiner Erfahrung nach zeigt dabei sich immer wieder, dass Bußgeldbescheide trotz nachweislicher Mess- oder Verfahrensfehler ergehen. Die Vertragsanwälte prüfen Geschwindigkeitsverstöße, Abstandsverstöße und „Wechsellicht-Verstöße“, also etwa das Überfahren einer roten Ampel.
Zur Überprüfung senden die Betroffenen den Bußgeldbescheid oder Anhörungsbogen als Kopie zusammen mit einer anwaltlichen Vollmacht im Original ein. Nach Erhalt der Unterlagen werden diese formal auf Vollständigkeit und hinsichtlich der Art des erhobenen Vorwurfes geprüft. Sobald die Unterlagen vollständig vorliegen, legen die Anwälte vorsorglich Einspruch gegen den Bußgeldbescheid oder den Anhörungsbogen ein und beantragen umfassende Akteneinsicht.
Dann gibt es drei mögliche Szenarien. Bestehen nach Ansicht der Anwälte gute Aussichten auf eine Einstellung Ihres Verfahrens, übernehmen sie den Fall. Alle Kosten werden dann übernommen. Sollte wider Erwarten Ihr Verfahren nicht eingestellt werden, werden alle anfallenden Prozesskosten übernommen. Der Bußgeldbescheid wird dann wirksam. Bestehen keine Aussichten auf eine Einstellung Ihres Verfahrens, übernehmen sie den Fall nicht. Alle bisher angefallenen Kosten werden aber dennoch übernommen.
Nur in einem Fall können doch Kosten auf die Nutzer zukommen: Wenn keine Aussichten auf eine Einstellung Ihres Verfahrens bestehen, aber die Möglichkeit eines vorteilhaften Vergleich besteht. In diesem Fall wird eine Gebühr für die Anwälte fällig. Das wird den Empfängern der Bußgeldbescheide dann aber vorher mitgeteilt und sie können sich entscheiden, was sie tun.
Das Angebot der Webseite klingt nur zu verlockend. Es stellt sich daher die Frage:
Wie kann das Portal diesen Service kostenlos anbieten?
Aufgrund der hohen Relevanz, hier die Erklärung der Betreiber im Wortlaut:
„Wir stellen unseren Vertragsanwälten eine Software zur Bearbeitung von Mandaten zur Verfügung. Mit Hilfe der Software können Anwälte Arbeitsabläufe vereinfachen und so ihren zeitlichen Aufwand minimieren. Der systeminterne Zugriff auf aktuelle Expertisen erlaubt die bestmögliche Betreuung der Mandate. Unabhängig von erfolgreichen Mandaten, zahlen unsere Vertragsanwälte Lizenzgebühren für die Nutzung der Software. Über diese Lizenzgebühren finanzieren wir unseren Service.“
Und warum das Ganze, sind das alles Gutmenschen?
Nein, es sind Menschen, die Geld verdienen wollen. Und wenn die Anwälte ihre Arbeit bei der Einschätzung der Fälle – die nicht besonders aufwändig ist – gut machen und wenige Fälle verlieren, dann tun sie genau das.

Originalzubehör: Yamaha ruft Tracer-Koffer zurück

Yamaha kommt offensichtlich nicht zur Ruhe: Nach mehreren Roller- und Motorradrückrufen trifft es dieses Mal ein Produkt aus dem Originalzubehör-Programm.
Die Soft-ABS-Seitenkoffer mit der Bestellnummer 2PP-FS0SC-00-00 für die MT-09 Tracer können sich während der Fahrt aus der Halterung lösen und abfallen. Schuld daran ist eine nicht korrekte innenliegende Feder für die Verriegelung.

Käufer der betroffenen Seitenkoffer werden gebeten, sich schnellstmöglich mit einem Vertragshändler in Verbindung zu setzen.

Der montiert dann kostenlos einen neuen und modifizierten Schließmechanismus.

Bis dahin sollten die Koffer nicht benutzt werden. ampnet/jri)

Motorrad Rückruf KTM Super Duke R

KTM Rückruf für die 1290 Super Duke R des Modelljahrs 2014. Wegen einer möglicherweise nicht vollständig ummantelten Überlaufleitung im Innern des Tanks kann es unter Umständen zu geringfügigem Benzinaustritt kommen.

Die betroffenen Kunden werden angeschrieben und zur Überprüfung des Fahrzeugs im Rahmen der kostenlosen Garantieleistungen in die Vertragswerkstatt gebeten.

Der Zulieferer hat das Produtkionsverfahren im Laufe des vergangenen Jahres bereits um- und den Fehler abgestellt.

„Fielmann“ – Boykott

Servus liebe Worker Wheels.
in der Vorletzten Metallzeitung, ich bin etwas hinten dran, habe ich über die „Lohngestaltung bei Fielmann (Brillen) gelesen. Fast jeder von uns hat eine Brille oder braucht über kurz oder lang eine. IIn anbetracht dessen, was sich Fielmann da leistet rufe ich Euch dazu auf, diese Kette zu boykottieren und nicht weiter zu empfehlen. Außerdem arbeiten die kleinen Optiker meist sowieso besser. hier nochmal der Artikel:

Motorradhersteller Ducati: Zwei Monster mit Streifen

Der Motorradhersteller Ducati erweitert den Modelljahrgang 2015 der Monster um die neue, exklusive Version „Stripe“. Die Monster 1200 S Stripe und die Monster 821 Stripe zeichnen sich durch eine exklusive, rote Farbgebung mit zwei weißen Streifen auf Kotflügel, Tank und Soziusabdeckung aus. Weitere Merkmale sind roter Rahmen und schwarze Felgen sowie eine Mikro-Verkleidung mit Windschutzscheibe. Bei der 1200er kommen noch eine Kohlefaser-Zahnriemenabdeckung und ein Kennzeichenhalter aus massivem Aluminium dazu. Die 821 Stripe kostet 11.845 Euro und damit knapp 600 Euro extra. Die 1200 S Stripe ist für 17.555 Euro erhältlich. Das bedeutet einen Aufpreis von 1000 Euro.

Hilfe !!! Ansprechpartner gesucht

Liebe Kollegin, Lieber Kollege,
hallo Bikerinnen und Biker,

beim diesjährigen Gewerkschaftstag der IG-Metall, der vom 18. – 24. Oktober in Frankfurt stattfindet, haben wir die Gelegenheit die Aktivitäten der Worker Wheels mit einem Informationsstand einem breitem Publikum vorzustellen.

Das Interesse innerhalb unserer IG-Metall, gewerkschaftliche Arbeit mit dem Motorradfahren zu verbinden, ist groß. In einigen Verwaltungsstellen sind bereits Worker Wheels Gruppen entstanden und in mehreren Regionen gibt es Ansprechpartner.

Was uns noch fehlt, ist eine flächendeckende Übersicht der AnsprechpartnerInnen für die Worker Wheels. Auch im Zeitalter von Internet und sozialen Netzwerken braucht man jemanden, mit dem man sich vor Ort austauschen kann, der aus eigenem Erleben von unseren Touren, Treffen oder Aktionen berichten kann, oder einfach für Fragen zu den Worker Wheels zur Verfügung steht.

Wir haben jetzt begonnen ein bundesweites Verzeichnis mit AnsprechpartnernInnen zu erstellen. Wie ihr auf der beigefügten Karte sehen könnt, gibt es derzeit noch viele „weiße Flecken“ auf der Landkarte. Wir glauben aber, mit diesem Aufruf an über 700 Worker Wheeler lassen sich viele dieser Lücken schließen. Unser Ziel ist es, möglichst in jeder Postleitzahlenregion einen AnsprechpartnerIn zu haben

Bitte überlegt einmal ob ihr euch als regionaler AnsprechpartnerIn für die Worker Wheels zur Verfügung stellen könnt. Wie gesagt, wir erwarten hier keine schweißtreibenden Aufgaben, es geht lediglich um das Knüpfen von Kontakten, dem Austausch von Erfahrungen und darum interessierten Kolleginnen und Kollegen Hintergrundinformationen zu unserem Netzwerk zu geben.

Wenn du mit einer Veröffentlichung deines Namens einverstanden bist, bitten wir bis 30.09.2015 um Rückantwort an norbert.stoltze@volkswagen.de Wir brauchen in diesem Fall deinen Namen, eine Mailanschrift und – für eventuelle Rückfragen – eine Telefonnummer von dir.

Für Auskünfte zu diesem Projekt stehe ich euch auch unter 01525 / 8885706 zur Verfügung.

Vorab bedanken wir uns schon einmal recht herzlich für deine Bemühungen und den guten Willen.

Mit linker Hand zum Gruß
Norbert Stoltze
Betriebsrat im
VW – Werk Braunschweig

Motorradfahren hat…..

Motorradfahren hat etwas zu tun mit:
• offenen Horizonten,
• dem Gefühl der Freiheit,
• der Erfahrung von Kraft,
• der Suche nach einem anderen Leben, das in Kontakt kommt mit ursprünglicher Wildheit,
• der Sehnsucht allgemein und dem Gefühl, dass das alltägliche Leben nicht alles ist …
• der Erfahrung der Verletzbarkeit und der Todesgefahr,
• dem unmittelbaren „Ausgesetzt-Sein“ von Wind, Temperatur und Elementen
• und vielem mehr, was gar nicht so genau in Worte gefasst werden kann.

Motorradfahren hat etwas Irrationales.

Starke Biker im Norden

Mit höherer Leistung als im restlichen Bundesgebiet sind Biker aus Niedersachsen unterwegs. Sie fahren
im Schnitt mit Maschinen, die mit 56 kW/76 PS knapp 14 PS mehr auf das Rad bringen, als die Motorräder in Mecklenburg-Vorpommern. Länderübergreifend liegt die Leistung bei durchschnittlich 53 kW/72 PS. Das hat das Vergleichsportal Check24 auf Basis von Informationen aus den verbindlichen Angaben für eine Motorradversicherung errechnet. Ausgewertet wurden Statistiken zu Wohnort, Alter und Geschlecht.
Danach haben Männer mehr Power in ihren Maschinen als Frauen und die jährliche Fahrleistung nimmt mit dem Alter bei Männern stärker ab, als bei den weiblichen Bikern. Und die Motorradfahrer aus Bremen, Berlin und Hamburg legen mit durchschnittlich über 5.500 Kilometer die höchste jährliche Fahrleistung hin. Als Erklärungen für die statistischen Unterschiede bieten sich die Einkommens-Verhältnisse der Biker und die geografischen Unterschiede an. Denn Motorradfahrer aus dem Norden Deutschlands haben es nach Süden einfach weiter.

Bildungsurlaub

Vor wenigen Tagen kam eine Mail rein:

Mit Freude habe ich heute in unserer Tageszeitung gelesen, dass es die Möglichkeit gibt, eine BU auf zwei Rädern zu machen.
Ich bin sehr daran interssiert einen solchen BU zu besuchen. Könnt ihr mich bei der Suche nach solchen Angeboten unterstützen?

Grüße aus der Region Wolfsburg

Matthias

Kann jemand Helfen?  Confused

Strenge Verkehrskontrollen in der Hauptreisezeit

Raser auf Südtirols Straßen rücken diesen Sommer verstärkt ins Visier der Ordnungshüter. In der jetzt beginnenden Hauptreisezeit führt die Polizei besonders intensive Verkehrskontrollen durch. Ziel der Kampagne ist es, verstärkt über Unfallrisiken zu informieren und dabei vor allem Motorradfahrer zu sensibilisieren. Neben den Autobahnen und den übrigen Durchgangsrouten sind im Rahmen einer besonderen Aktion auch Alpenpässe betroffen: Besonders intensive Kontrollen gibt es beispielsweise am Samstag, 15. August, am Timmelsjoch.
Die Kontrollen stehen im Zusammenhang mit der alljährlichen Sensibilisierungskampagne „No Credit“. Neu ist in diesem Jahr, dass die Kontrollen erheblich verstärkt und Überschreitungen streng geahndet werden – bisher wurde das eher locker gehandhabt.
An folgende Tempolimits sollten sich Motorrad- und Autofahrer in ganz Italien unbedingt halten: Innerorts maximal 50 km/h, außerorts 90 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h, auf Autobahnen 130. Auf dreispurigen Autobahnen gilt bei entsprechender Beschilderung maximal 150 km/h.