Motorradfahren muss nicht zwingend einsam machen. Damit es zu zweit neben dem Fahrer aber auch dem/der Beifahrer/in Spaß macht, sollten einige Regeln beachtet werden.
Beifahrer-Sitz muss vorhanden sein
Das Motorradnetzwerk der IG Metall
Motorradfahren muss nicht zwingend einsam machen. Damit es zu zweit neben dem Fahrer aber auch dem/der Beifahrer/in Spaß macht, sollten einige Regeln beachtet werden.
Beifahrer-Sitz muss vorhanden sein
Fahrzeugmarke BMW startet einen Mobilitätsservice, mit dem Kunden beim Händler für kurze Zeit ein Motorrad mieten können. „Rent a Ride“ nennt BMW einen neuen Service, mit dem Kunden beim Händler für kurze Zeit ein Motorrad mieten können. Eine Smartphone-fähige Website erlaubt die Auswahl des Wunschmodells.
Ab September 2018 startet der Mobilitätsdienst mit jeweils zwei ausgewählten BMW-Vertriebspartnern in Deutschland und Österreich. Frankreich soll noch in diesem Jahr folgen. Verläuft die erste Saison erfolgreich, soll das Angbeot flächendeckend ausgebaut werden.
Mit „Drive Now“ bietet BMW im Automobilbereich bereits seit sieben Jahren einen entsprecehnden Service an.
Hier gibt es 4 Dokus, was uns alles verkauft wird.
Doku Nr. 1: Fertiggerichte, Pausensnacks & Co.
Doku Nr. 2: Light-Produkte, Veggie-Wurst & Co.
„Erlebnisplattform“ nennt BMW eine neuen Internetseite, bei der die Fahrzeugmarke eine Übersicht über alle seine Zweirad-Veranstaltungen gibt.
Das Spektrum reicht von geführten Reisen über Werksbesuche und Fahrtrainings bis hin zu Schnupperfahrten ohne Führerschein.
Links ermöglichen eine direkte Buchung.
In der Praxis taucht immer wieder die Frage auf, ob Motorradfahrer auf Autobahnen, den zwischen den Autokolonnen entstehenden Zwischenraum befahren dürfen, um so schneller durch den Stau zu kommen.
Rechtlich klar – Hindurchschlängeln ist verboten.
In der Praxis taucht immer wieder die Frage auf, ob Motorradfahrer auf Autobahnen, den zwischen den Autokolonnen entstehenden Zwischenraum befahren dürfen, um so schneller durch den Stau zu kommen.
Regelmäßig wird darüber diskutiert Motorradfahrern das Verlassen der Autobahn bei Stau zu ermöglichen. Dabei wird unter anderem gefordert, die Rettungsgasse für Motorradfahrer freizugeben, um so ein Vorbeifahren an den Kolonnen zu ermöglichen. Für diese Lösung spricht, nach Meinung der Befürworter, dass den Motorradfahrern ein ganzer Fahrstreifen zur Verfügung stünde. Dadurch soll das Unfallrisiko minimiert werden, da die Autofahrer mit den Motorräder immer in der gleichen Spur rechnen würden. Alternativ wird vorgeschlagen, die Standspur für Motorradfahrer im Stau bis zur nächsten Ausfahrt freizugeben. Ob und wenn ja wie der Gesetzgeber diesen Änderungsvorschlägen folgt ist momentan nicht absehbar.
Neben dem unzulässigen Rechts-Überholen bleibt jedoch die generell zulässige Variante des Linksüberholens. In den meisten Fällen bleibt dem Motorradfahrer jedoch nicht genug Platz, um einen ausreichenden Sicherheitsabstand zur Fahrzeugkolonne einzuhalten, ohne gleichzeitig in unzulässiger Weise die äußerst linke Fahrbahnmarkierung zu überfahren. Da auch das Sicherheitsrisiko bei einem solchen Überholvorgang sehr hoch ist, wird Motorradfahrern von derartigem Verhalten generell abgeraten.
Die Zahl ist kaum vorstellbar: Rund 1,5 Milliarden Änderungen und Updates hat Navi-Hersteller und Software-Spezialist TomTom innerhalb eines Monats an seinem digitalen Kartenmaterial vorgenommen; das sind pro Sekunde mehr als 570 Änderungen. Dabei handelt es sich um einen Mix aus geometrischen Merkmalen, Eigenschaften von Straßen wie neue Points of Interest (POIs), geänderte Straßenkreuzungen und neue Adressen.
Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz (KI) helfen, kurze Zeitspannen zwischen der Erkennung von Änderungen in der realen Welt und der digitalen Aktualisierung der Karte zu gewährleisten.
Klares Ziel der Navi-Spezialisten sind Echtzeit-Karten, wie sie für voll autonom fahrende Autos nötig sind.
Fahrzeughersteller BMW hat ein Problem mit dem neuen Zweizylinder
Der Fahrzeughersteller BMW hat ein Problem mit seinem neuen Zwei-Zylinder-Motor für die Motorradmodelle
F 750 GS und 850 GS bestätigt. Daher wurde ein Lieferstopp verhängt. Bei dem in China gebauten 853-Kubik-Aggregat soll ein Zulieferteil nicht die gewünschte Verschleiß-Festigkeit aufweisen. Um welche Komponente es sich genau handelt, wollte BMW nicht sagen, teilte aber mit, dass der Austausch nicht ganz leicht sei.
Die Motoren der Vorgängermodelle hatte Fahrzeughersteller BMW noch von Rotax aus Österreich bezogen:
BMW F750 GS
18.06. – 03.07.18
Verschraubung des Ölpumpenrads fehlerhaft
Bei den Modellen wurde die Verschraubung des Ölpumpenrads möglicherweise nicht korrekt ausgeführt. Die Ölversorgung des Motors ist möglicherweise nicht sichergestellt. Bei betroffenen Fahrzeugen wird die Verschraubung des Ölpumpenrads kontrolliert und ggf. nachgearbeitet. BMW Motorrad sind keine Unfälle oder kritischen Situationen bekannt. Start der Aktion: Ende Juli 2018
Dauer: 1 Stunde
Merkmale nach Abhilfe:systemseitige Kennzeichnung auf Basis Gewährleistungsantrag. Interne Bezeichnung: 00 00 11 24 00
BMW F850 GS
18.06. – 03.07.18
Verschraubung des Ölpumpenrads fehlerhaft
Bei den Modellen wurde die Verschraubung des Ölpumpenrads möglicherweise nicht korrekt ausgeführt. Die Ölversorgung des Motors ist möglicherweise nicht sichergestellt. Bei betroffenen Fahrzeugen wird die Verschraubung des Ölpumpenrads kontrolliert und ggf. nachgearbeitet. BMW Motorrad sind keine Unfälle oder kritischen Situationen bekannt. Start der Aktion: Ende Juli 2018
Dauer: 1 Stunde
Merkmale nach Abhilfe:systemseitige Kennzeichnung auf Basis Gewährleistungsantrag. Interne Bezeichnung: 00 00 11 24 00
Ducati Panigale V4
2018
Kraftstoffaustritt am Tank
Dichtung und Verschluss des Kraftstofftanks passen nicht vollständig zusammen und müssen daher getauscht werden, um Kraftstoffaustritt zu verhindern. Der Hersteller ruft daher betroffene Fahrzeuge in die Werkstatt. Die Aktion läuft seit dem 08.06.2018 und ist für den Kunden kostenlos.
Dauer: 30 Minuten
Merkmale nach Abhilfe
Im Hersteller-Werkstattsystem (Code CR 148)
Fast 60 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahre benötigt eine Brille oder Kontaktlinsen. Weil der durchschnittliche Motorradfahrer inzwischen über vierzig Jahre alt ist, liegt der Anteil in dieser Gruppe wesentlich höher. Der ADAC hat deshalb die wichtigsten Tipps zum Thema Motorrad und Brille zusammengestellt.
Weil der Helm ein fundamentales Sicherheitselement für Motorrad- und Rollerfahrer ist, haben viele Zweirad-Piloten mit Brille Probleme. Das größte ist dabei das Auf- und Absetzen mit dem Helm, das bei vielen Modellen zu Schwierigkeiten führt. Bei manchen Helmen lassen sich zwar Teile der Innenausstattung wie Wangenpolster oder Pads am Oberkopf auf die individuellen Bedürfnisse anpassen. Ob der rutschfeste Sitz der Brille ohne Druckstellen damit allerdings garantiert ist, hängt nicht nur von der Kopfform des Trägers ab. Auch wer eines der von deutschen Herstellern angebotenen speziellen Helm-Modelle für Brillenträger kauft, sollte auf jeden Fall Brille und Helm zusammen ausprobieren. Und zwar nicht nur im Laden, sondern am besten bei einer Probefahrt. Nur so kann man erkennen, ob die Brille gut sitzt und bei schneller Fahrt an der Fassung keine unangenehmen Luftverwirbelungen entstehen.
Für Motorrad- und Rollerfahrer eignen sich am besten schmale Fassungsränder mit dünnen, hoch angesetzten Bügeln, die das seitliche Blickfeld frei lassen. Brillen mit weichen elastischen Bügeln sind für viele Helme nur bedingt geeignet, da sich die Brillenbügel beim Einfädeln zwischen Schläfe und Innenpolster verbiegen. Wie jede andere Brille muss auch die Fahrerbrille bequem und rutschfest sitzen. Weil ohne größere Kopfbewegung beim Blick durch die Gläser das Geschehen in den Rückspiegeln erfasst werden muss, sind zu kleine Gläser weniger geeignet.
Empfehlenswert sind zudem leichtere Kunststoff-Gläser, die bei Unfällen nicht oder weniger splittern als Glas. Zudem beschlagen Kunststoff-Gläser bei entsprechender Witterung weniger als Quarzgläser. Als Investition in die Sicherheit ist für den ADAC eine Entspiegelung der Gläser zwingend. Sie verhindert neben einem sauberen und unverkratzten Visier störende Lichtreflexe von der Straßenbeleuchtung oder von entgegenkommenden Fahrzeugen. Da Kunststoff aufgrund seiner weicheren Oberfläche leichter verkratzt, sollte die tägliche Brillenpflege mit Sorgfalt durchgeführt werden. Gläser mit einer zusätzlichen Schmutz- und Wasserabweisenden Beschichtung erleichtern die Pflege – wie beim Visier ist in den anderen Fällen zudem der Einsatz eines Antibeschlagmittels sinnvoll. Der alte Biker-Trick mit klarem Spülmittel und Polieren nach dem Trocknen ist dabei der kostengünstigste Weg.
Auch Kontaktlinsen-Träger sollten beim Motorrad fahren besser zur Brille greifen. Da der Helm einen Luftstrom hereinlassen muss, um die Atmung zu ermöglichen und bei heißem Wetter für Belüftung zu sorgen sowie bei kalten Temperaturen Beschlagen zu verhindern, können sich Träger von Linsen gestört fühlen. Die Augen und die Kontaktlinsen können schnell austrocknen und das Gefühl einer reibenden Linse aufkommen lassen. Zum Problem können aber auch Staub, Pollen oder Mücken werden, die von einer Brille besser abgehalten werden.
Wer im Alltag Gleitsichtgläser nutzt, der sollte sich zum Motorrad fahren nach Rat von Augenärzten eine Brille nur für die Ferne machen lassen. Zu beachten ist allerdings, dass die Anzeigen auf dem Tacho oder dem Navigationsgerät noch erkannt werden – auch bei Nachtfahrten. Auf dunkel getönte Visiere sollte verzichtet werden, ebenso das Tragen dunkler Sonnenbrillen in der Sehstärke oder selbst tönende Brillen. Letztere reagieren auf den Hell-/Dunkel-Wechsel zu langsam. Alternativ sind viele Helme mit eingebauter Sonnenblende zu empfehlen.
Brillenträger mit Vorliebe für Jet- oder Halbschalen-Helmen waren in der Vergangenheit darauf angewiesen, eine riesige Motorrad-Schutzbrille zu benutzen, in die ihre Sehhilfe passt. Inzwischen sind optisch und technisch ansprechende Motorrad-Schutzbrillen auf dem Markt, die wie Sport- und Fahrrad-Brillen einen Clip besitzen, der einen Einsatz eines speziellen Glases mit der Sehstärke des Trägers möglich macht. Solche Motorrad-Brillen gibt es sogar mit getönten Gläsern der Schutzbrille, die leicht getauscht werden können.
Gleich welche Brille(n) auf dem Motorrad oder Roller genutzt werden: Eine Ersatzbrille der entsprechenden Sehstärke muss immer mitgeführt werden. Zur eigenen Sicherheit, aber auch aus rechtlichen Gründen. Wenn jemand nur mit einer Sehhilfe ausreichende Sehkraft besitzt, ist er nach der amtlichen Regel nämlich nur bedingt geeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen. Die Fahrerlaubnis wird in solchen Fällen unter der im Führerschein vermerkten Auflage erteilt, dass beim Fahren zwingend eine geeignete Sehhilfe getragen wird. Ordnungswidrig handelt jeder, der dieser Auflage zuwiderhandelt. Dies kann mit einer Geldbuße geahndet werden, im Falle eines Unfalles können überdies die Versicherungsleistungen verringert oder sogar verweigert werden.