{"id":650,"date":"2017-03-28T11:39:01","date_gmt":"2017-03-28T09:39:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/?p=650"},"modified":"2019-12-30T13:35:51","modified_gmt":"2019-12-30T12:35:51","slug":"augen-auf-beim-motorrad-gebrauchtkauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/2017\/03\/28\/augen-auf-beim-motorrad-gebrauchtkauf\/","title":{"rendered":"Augen auf beim Motorrad-Gebrauchtkauf"},"content":{"rendered":"<p>K\u00e4ufer sollten beim Motorrad-Gebrauchtkauf die Wunsch-Maschine genau unter die Lupe nehmen. Das gilt vor allem bei Privatk\u00e4ufen.<em><br \/>\n<\/em>Die ersten w\u00e4rmeren Fr\u00fchlingstemperaturen haben zahlreiche Motorradfahrer mit ihren Maschinen <span class=\"vm-hook-outer vm-hook-default\"><span class=\"vm-hook\">auf die Stra\u00dfe<\/span><\/span> gelockt. Wer vom Zweirad-Fieber infiziert ist und sich zum Saisonbeginn ein gebrauchtes Motorrad zulegen m\u00f6chte, sollte einige Dinge beachten.<\/p>\n<div align=\"left\">\n<div class=\"newstextabst\">Wer ein Auge auf eine Maschine aus zweiter Hand oder mit mehreren Vorbesitzern geworfen hat, sollte diese vor dem Kauf unbedingt auf Rost an der Auspuffanlage, den Schwei\u00dfn\u00e4hten des Rahmens oder im Tank untersuchen, r\u00e4t der Autoclub ADAC. Auch ein Licht-Check ist <span class=\"vm-hook-outer vm-hook-default\"><span class=\"vm-hook\">empfehlenswert<\/span><\/span>.<br \/>\nEbenfalls zu pr\u00fcfen: Der Zustand der Bremsanlage. Bei Riefen oder eingelaufenen Scheiben mit sichtbaren Abs\u00e4tzen an den inneren und \u00e4u\u00dferen Scheibenr\u00e4ndern m\u00fcssen die Scheiben wahrscheinlich ausgewechselt werden. Schleifger\u00e4usche beim gleichm\u00e4\u00dfigen Drehen des Vorderrads k\u00f6nnen auf einen seitlichen Schlag der Scheibe hinweisen. Bremsbel\u00e4ge sollten mindestens drei Millimeter dick sein.<br \/>\n\u00d6l an Motor, Vorderradgabel oder Federbein sind Zeichen f\u00fcr Undichtigkeiten und eventuell ausstehende Reparaturen. Schleifspuren an Lenkerenden, Schalld\u00e4mpfern oder Verkleidungsteilen deuten auf einen Sturz hin.<br \/>\nFahrgestellnummer und Reifengr\u00f6\u00dfe m\u00fcssen den Angaben in den Papieren entsprechen. Gibt es f\u00fcr das Modell eine Reifenbindung, ist eine Freigabe des Fahrzeug- oder Reifenherstellers erforderlich. Bei einem auff\u00e4lligen H\u00f6hen- oder Seitenschlag der R\u00e4der sollte man auf den Kauf verzichten, teilt der ADAC mit. Wichtig: Die Telegabel darf kein Spiel aufweisen, sich also bei entlastetem Vorderrad nicht nach vorne oder hinten bewegen lassen. Dreht man die Gabel von Anschlag zu Anschlag, muss die Lenkung auch bei kleinsten Drehungen leicht und gleichm\u00e4\u00dfig zu bewegen sein.<br \/>\nIst nicht die Hersteller-Auspuffanlage montiert, muss das Zubeh\u00f6r-Teil den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Sonst droht beim T\u00dcV oder einer Verkehrskontrolle \u00c4rger. Dann erlischt die Betriebserlaubnis und es droht ein Bu\u00dfgeld von 90 Euro.<br \/>\nVor der Probefahrt muss laut ADAC au\u00dferdem \u00fcberpr\u00fcft werden, ob die Maschine gut anspringt, das Bike gleichm\u00e4\u00dfig beschleunigt und die Bremsen nicht quietschen oder rubbeln. Blauer Rauch aus dem Auspuff deutet auf erh\u00f6hten Motorverschlei\u00df hin. Zieht das Motorrad stark in eine Richtung, k\u00f6nnen Gabel oder Rahmen verzogen sein. Dann hei\u00dft es: Finger weg von diesem Zweirad.<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00e4ufer sollten beim Motorrad-Gebrauchtkauf die Wunsch-Maschine genau unter die Lupe nehmen. Das gilt vor allem bei Privatk\u00e4ufen. 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