{"id":2970,"date":"2019-05-16T17:43:13","date_gmt":"2019-05-16T15:43:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/?p=2970"},"modified":"2019-12-30T13:32:56","modified_gmt":"2019-12-30T12:32:56","slug":"motorradfahren-im-gebirge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/2019\/05\/16\/motorradfahren-im-gebirge\/","title":{"rendered":"Motorradfahren im Gebirge"},"content":{"rendered":"<p>Fahren im Gebirge \u2013 viele Motorradfahrer sehnen sich bereits w\u00e4hrend der Wintermonate nach kurven- und serpentinenreichen Touren in den Bergen. Egal ob Alpen oder Pyren\u00e4en, ob Ural oder Apennin, f\u00fcr das Fahren im Gebirge gelten eigene Regeln. Hier sind die besten Tipps f\u00fcr das Motorradfahren im Gebirge.<br \/>\nMotorradfahrer fahren in Gebirge<br \/>\nMotorradfahren im Gebirge &#8211; das lieben die Biker. Wir erkl\u00e4ren, was es dabei zu beachten gilt.<br \/>\n<strong>Die Streckenl\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>Weniger ist oft mehr. Trotz guter Kondition sollte das Tagespensum bei kleinen Nebenstra\u00dfen und extremen P\u00e4ssen mit teilweise gar unbefestigten Stra\u00dfen h\u00f6chstens 200 Kilometer betragen.<br \/>\nBei kurvenreichen Stra\u00dfen und einigen h\u00f6heren P\u00e4ssen reichen 300 Kilometer &#8211; will man stressfrei und vor allem vor Einbruch der D\u00e4mmerung am Ziel sein. Wer unterwegs neben den obligatorischen Pausen auch die Ausblicke oder einzelne Besichtigungen genie\u00dfen will, sollte den Zeitplan realistisch gestalten. F\u00fcr die Streckenl\u00e4nge gilt: Je mehr Kurven und P\u00e4sse, desto k\u00fcrzer die Strecke.<\/p>\n<p><strong>Genug Sprit?<\/strong><\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von Maschine und Verbrauch, der bei Passfahrten steigt, sollte immer gen\u00fcgend Kraftstoff im Tank sein, um nach dem Gipfelsturm auch die Talfahrt mit einem laufenden Motor zu absolvieren: Ohne Sprit fehlt beim Rollen die \u201eMotorbremse\u201c \u2013 eine extrem gef\u00e4hrliche Tatsache.<\/p>\n<p><strong>Gefahr Steinschlag<\/strong><\/p>\n<p>Ein Ph\u00e4nomen des Hochgebirges ist verst\u00e4rkter Steinschlag, vor dem in allen L\u00e4ndern mit Schildern gewarnt wird. Motorradfahrer sollte ihre Fahrweise auf solchen Abschnitten darauf einstellen, dass Ger\u00f6ll oder einzelne Steine auf der Fahrbahn liegen. Unser Praxistipp: Sind Felsabh\u00e4nge mit Netzen gesichert oder reichen Steilh\u00e4nge bis an den Stra\u00dfenrand, ist h\u00f6chste Vorsicht geboten \u2013 Tempo runter!<\/p>\n<p><strong>Ver\u00e4ndertes Handling der beladenen Maschine<\/strong><\/p>\n<p>Ein mit Gep\u00e4ck und Sozius beladenes Motorrad hat schon in der Ebene grunds\u00e4tzlich andere Handlingeigenschaften wie h\u00f6here Kippneigung bei Langsamfahrt oder eine tr\u00e4gere Reaktion auf Lenkimpulse. Deshalb muss die Ver\u00e4nderung \u201eerfahren\u201c werden. Dies gilt insbesondere beim Ausweichen und Bremsen, vor allem bei starkem Gef\u00e4lle oder Steigung. Damit Ihnen nicht die erste Kuh auf der Hochalmstra\u00dfe zum Verh\u00e4ngnis wird &#8230;<\/p>\n<p><strong>Risiko Weiderost<\/strong><\/p>\n<p>Weil Stra\u00dfen oftmals durch Almgebiete f\u00fchren und das Milchvieh hier nicht durch Z\u00e4une gestoppt werden kann, verhindern Weideroste das Weglaufen der Tiere. Diese l\u00e4ngs in die Stra\u00dfe eingelassenen Metallgitter \u00fcberfahren Sie am besten in leichtem Winkel, um nicht in die Zwischenr\u00e4ume zu gelangen. Da das Metall dieser Weideroste h\u00e4ufig glatt ist, sollten Sie extreme Man\u00f6ver wie Bremsen, Beschleunigen oder extreme Schr\u00e4glage hier vermeiden.<\/p>\n<p><strong>Tipps f\u00fcr das Kurvenfahren im Gebirge<\/strong><\/p>\n<p>Beim Kurvenfahren im Gebirge gilt zun\u00e4chst der auch sonst relevante Grundsatz: Der Blick f\u00fchrt die Bewegung. Nur wer seinen Blick zwischen Vorderrad und Horizont pendeln l\u00e4sst, wird die richtige Linie finden. In Linkskurven m\u00fcssen Sie in Richtung Kurvenausgang schauen, in Rechtskurven m\u00f6glichst weit am rechten Fahrbahnrand entlang.<\/p>\n<p>Besonders wichtig bei engen Kurven und vor allem bei Serpentinen und Kehren ist die \u201erunde&#8220; Fahrlinie. Die Biegung sollte bei Linkskurven vom rechten Fahrbahnrand und bei Rechtskurven von der Fahrbahnmitte mit Sicherheitsabstand zum Gegenverkehr angefahren werden. Im Kurvenverlauf gilt es, m\u00f6glichst lange au\u00dfen zu bleiben und erst dann nach innen zu ziehen, wenn der Kurvenausgang gesehen wird. So k\u00f6nnen selbst zuziehende Kurven keine \u00dcberraschung werden.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich muss auch die Geschwindigkeit bei der Kurvenfahrt stimmen: Wenn der Motor immer \u201eam Gas h\u00e4ngt\u201c, zieht das Bike sicher durch die Biegung. Geben Sie erst dann wieder Gas, wenn der Kurvenausgang sichtbar ist. Es ist besser, mit geringerem Tempo in die Kurven ein und schneller hinaus zu fahren. Anders wird aus der Kurvenlinie schnell ein Haken &#8211; und die Kippgefahr steigt besonders in h\u00e4ngenden Kehren.<\/p>\n<p>Um bei Bergauffahrten auch bei Maschinen mit weniger Drehmoment immer gen\u00fcgend Kraft und Vortrieb zu haben, empfiehlt es sich, niedere G\u00e4nge h\u00f6her drehen zu lassen. Dann f\u00e4llt auch der Anschluss beim Hochschalten fl\u00fcssiger aus. Bei Talfahrten muss das Energieplus der rollenden Fuhre durch das Gef\u00e4lle einkalkuliert werden.<\/p>\n<p>Damit gen\u00fcgend Reserven vorhanden sind und nicht dauernd stark gebremst werden muss (das kann nach extremer Erhitzung sogar zum \u201eBremsfading\u201c mit Leistungsverlust f\u00fchren), helfen fr\u00fches Herunterschalten und die \u201eMotorbremse\u201c.<\/p>\n<p>Quelle: ADAC<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fahren im Gebirge \u2013 viele Motorradfahrer sehnen sich bereits w\u00e4hrend der Wintermonate nach kurven- und serpentinenreichen Touren in den Bergen. Egal ob Alpen oder Pyren\u00e4en, ob Ural oder Apennin, f\u00fcr &hellip; <a href=\"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/2019\/05\/16\/motorradfahren-im-gebirge\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eMotorradfahren im Gebirge\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_members_access_role":[],"_members_access_error":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2970","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2970","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2970"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2970\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2972,"href":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2970\/revisions\/2972"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2970"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2970"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2970"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}