{"id":2586,"date":"2018-10-07T11:03:09","date_gmt":"2018-10-07T09:03:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/?p=2586"},"modified":"2019-12-30T13:33:48","modified_gmt":"2019-12-30T12:33:48","slug":"gefahr-durch-wildunfaelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/2018\/10\/07\/gefahr-durch-wildunfaelle\/","title":{"rendered":"Gefahr durch Wildunf\u00e4lle"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"pb10\">Auf Stra\u00dfenrand achten!<\/h3>\n<p>Besonders gef\u00e4hrlich f\u00fcr Wildunf\u00e4lle ist der Herbst mit fr\u00fcher D\u00e4mmerung. Aber auch die Monate Juni und Juli, in denen die Paarungszeit ihren H\u00f6hepunkt erreicht, steht in der Statistik weit oben: die Rehe laufen \u201eliebesblind\u201c \u00fcber die Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Weil selbst ein kleineres Tier wie zum Beispiel ein Hase das Gleichgewicht der Maschine so empfindlich st\u00f6rt, dass ein Sturz kaum noch zu verhindern ist, sollte versucht werden, eine direkte Begegnung m\u00f6glichst g\u00e4nzlich zu vermeiden.<\/p>\n<p>Der Automobilclubs raten deshalb zu einer generell <strong>vorsichtigen Fahrweise und Temporeduzierung<\/strong> in entsprechenden Gegenden:<\/p>\n<ul>\n<li>Vor allem in Waldgebieten und auf Landstra\u00dfen zwischen Feldern sich immer pl\u00f6tzlichen Wildwechsels bewusst sein. Auf die Hinweisschilder zu Wildwechselstellen sollte unbedingt durch langsamere Geschwindigkeit reagiert werden.<\/li>\n<li>Stets die Fahrbahnr\u00e4nder genau im Auge behalten und den Sicherheitsabstand zum rechten Fahrbahnrand einhalten. Fr\u00fcchte von Stra\u00dfenb\u00e4umen (Obst, Eicheln oder Kastanien) werden vom Wild gern als Futter aufgenommen.<\/li>\n<li>Auf jeden Fall sollte in gef\u00e4hrdeten Regionen der notwendige Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug besonders gro\u00df gew\u00e4hlt werden, um jederzeit rechtzeitig bremsen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Sind Tiere auf der Stra\u00dfe, eignen sich harte Bremsman\u00f6ver nur dann, wenn man sich oder andere Verkehrsteilnehmer nicht gef\u00e4hrdet und kein Auffahrunfall mit einem nachfolgenden Fahrzeug droht. Bremsman\u00f6ver k\u00f6nnen beim ADAC Motorrad-Training ge\u00fcbt werden.<\/li>\n<li>Ist Wild tags\u00fcber in der N\u00e4he oder auf der Stra\u00dfe, sollte man abbremsen und hupen. Nachts sollte abblendet und die Geschwindigkeit gesenkt werden, damit das Wild einen Fluchtweg finden kann.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Verhalten nach einem Wildunfall<\/h3>\n<p>Als Grundregel Nummer eins gilt, sofort anhalten und die Unfallstelle sichern sowie eventuellen Verletzten helfen. Danach ist folgendes zu beachten:<\/p>\n<ul>\n<li>Verletztes Wild wegen Infektions- und Verletzungsgefahr nicht anfassen<\/li>\n<li>Wenn es die eigene Sicherheit nicht gef\u00e4hrdet, totes Unfallwild von der Fahrbahn entfernen, jedoch nicht mit blo\u00dfen H\u00e4nden: Seuchengefahr.<\/li>\n<li>Auf gar keinen Fall verungl\u00fccktes Wild mitnehmen. Das k\u00f6nnte den Tatbestand der Wilderei erf\u00fcllen.<\/li>\n<li>Ist das Tier nach dem Zusammensto\u00df gefl\u00fcchtet, die Fluchtrichtung sichtbar kennzeichnen, um die Nachsuche f\u00fcr den J\u00e4ger zu erleichtern.<\/li>\n<li>Den Wildunfall der n\u00e4chsten Polizei- oder Forstdienststelle melden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Normalfall werden Unfallsch\u00e4den mit Haarwild durch die (Teil-) Kaskoversicherung des Motorradfahrers ersetzt. Der J\u00e4ger stellt die Wildunfall-Bescheinigung f\u00fcr die Versicherung aus. Bei Ausweichunf\u00e4llen oder Unf\u00e4llen mit Federwild besteht allerdings kein Versicherungsanspruch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Stra\u00dfenrand achten! Besonders gef\u00e4hrlich f\u00fcr Wildunf\u00e4lle ist der Herbst mit fr\u00fcher D\u00e4mmerung. 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