{"id":1960,"date":"2017-11-16T17:16:20","date_gmt":"2017-11-16T16:16:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/?p=1960"},"modified":"2019-12-30T13:35:03","modified_gmt":"2019-12-30T12:35:03","slug":"fahren-im-winter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/2017\/11\/16\/fahren-im-winter\/","title":{"rendered":"Fahren im Winter"},"content":{"rendered":"<p class=\"pb10 size-m\"><strong>Was ziehe ich an?<\/strong><\/p>\n<p>Motorrad fahren kann auch im Winter reizvoll sein. Allerdings muss die Ausr\u00fcstung des Fahrers an die Witterung angepasst sein. Das reicht\u00a0von der richtigen Unterw\u00e4sche bis zum Helm-Visier. Die Motorrad-Experten des ADAC haben alle Tipps f\u00fcr den Zweirad-Wintersport\u00a0zusammengestellt.<\/p>\n<p><strong>Handschuhe<\/strong><\/p>\n<p>Wer im Winter aufs Motorrad steigen will, der muss auch bei niedrigen Temperaturen stets alles im Griff haben. Deshalb sind gut isolierte,\u00a0wasserdichte Handschuhe ein ganz wichtiges Utensil. Ganz wichtig: Alle Schalter und Hebel m\u00fcssen einwandfrei bedient werden k\u00f6nnen\u00a0und das Kontaktgef\u00fchl muss gut sein. Wer einen guten gef\u00fctterten Handschuh ein klein wenig gr\u00f6\u00dfer kauft, der kann d\u00fcnne\u00a0Unterziehhandschuhe aus Seide oder Kunstfasern drunter tragen. Die gibt es im Fachhandel ab zehn Euro.<\/p>\n<p><strong>Elektro-Heizung f\u00fcrs Bike<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt auch eine gro\u00dfe Auswahl an beheizbaren Helfern: Sitzb\u00e4nke, Bekleidungsteile wie Westen oder Funktionsw\u00e4sche, Socken oder\u00a0Nierengurte, bei denen eingelassene Dr\u00e4hte per Strom aus dem Motorrad-\u201eKraftwerk\u201c geheizt werden. Eine entsprechende Weste kostet\u00a0aber schon rund 3000 Euro. Der Verbrauch dieser \u201eStromfresser\u201c sollte dabei beachtet werden: H\u00f6chstens zehn Prozent Mehrbelastung\u00a0kann der Lichtmaschine zugemutet werden.<\/p>\n<p><strong>Visiere<\/strong><\/p>\n<p>Besonders im Winter kann ein beschlagenes Visier zum Sicherheitsproblem werden. Ein Pinlock-Innenvisier, das beschichtete Visiere in\u00a0Punkto Beschlagfreiheit \u00fcbertrifft, ist die richtige Wahl. Um einen zu k\u00fchlen Kopf zu vermeiden, sollten \u201eWintersportler\u201c nicht an einer guten\u00a0Sturmhaube sparen. Besonders wintertauglich sind Modelle mit gro\u00dffl\u00e4chigem Brust- und Nackenschutz, die zwischen 20 und 40 Euro\u00a0kosten. Allerdings sollte stets die Nase frei sein: Wer die Luft durch feuchten Stoff atmet, schwebt in Erk\u00e4ltungsgefahr. Auch sollte man\u00a0darauf achten, keine verbrauchte Luft zu atmen.<\/p>\n<p><strong>Stiefel<\/strong><\/p>\n<p>Zur Ausstattung f\u00fcr Winterfahrer geh\u00f6rt stets ein guter, wasserdichter und gef\u00fctterter Stiefel (zwischen 150 und 200 Euro) mit hohem Schaft\u00a0und gen\u00fcgend Platz im Innern. Nicht nur, um durch die Bewegung der Zehen die Durchblutung anzuregen: auch dickere Socken d\u00fcrfen nicht\u00a0einengen. Damit die F\u00fc\u00dfe warm und trocken bleiben, ist die beste Empfehlung: Zuerst d\u00fcnne Laufsocken mit hohem Kunstfaser-Anteil aus\u00a0dem Sport-Fachhandel anziehen, dar\u00fcber dicke Socken aus Wolle oder Synthetikgewebe, die es in Outdoor-L\u00e4den gibt. Mit zusammen um\u00a0die 40 Euro ist die Kombination allemal g\u00fcnstiger als heizbare Einlegesohlen (ca. 150 Euro) oder ein Heizsystem f\u00fcr Stiefel (ca. 250 Euro).<\/p>\n<p><strong>Thermokombi<\/strong><\/p>\n<p>Der Vorteil moderner Modelle ist, dass sie neben Thermofutter durch entsprechende Membrane absolut wind- und wasserdicht sind, aber\u00a0Wasserdampf nach drau\u00dfen transportieren. Damit allerdings keine N\u00e4sse und K\u00e4lte nach innen gelangt, sollten \u201eSchwachstellen\u201c schon\u00a0beim Kauf beachtet werden. Probleme k\u00f6nnen vor allem an den Enden der \u00c4rmel und am Kragen auftreten. ADAC Empfehlung:\u00a0Labyrinth-Konstruktionen und enge Stretch-B\u00fcndchen, am besten eine Kombination daraus. Wer aus Sicherheitsgr\u00fcnden wegen der\u00a0Abriebfestigkeit im Falle eines Sturzes auf seine Lederkombi schw\u00f6rt, der kann zu gef\u00fctterten \u201e\u00dcberziehern\u201c greifen. Solch optimierte\u00a0Regenkombis mit Futter kosten zwischen 50 und 90 Euro.<\/p>\n<p><strong>Nichts geht \u00fcbers Zwiebel-Prinzip<\/strong><\/p>\n<p>Hier kommt es aufs Material und die Reihenfolge an. Als Lage eins sollte Thermo-Unterw\u00e4sche in Funktionsfaser- oder Merino-Ausf\u00fchrung\u00a0(zwischen 75 und 180 Euro), die keine Feuchtigkeit aufnimmt, gew\u00e4hlt werden. Als zweite Lage kann ein d\u00fcnnes, atmungsaktives Set mit\u00a0winddichter Membran (ca. 200 Euro) angezogen worden. Wer dann noch einen Fleece-Pulli unter einer Textilkombi mit Thermofutter tr\u00e4gt\u00a0und die exponierten Knie mit speziellen Neopren-Bandagen (im Motorrad-Fachhandel ab 15 Euro zu haben) sch\u00fctzt, der kann die sch\u00f6nen\u00a0Seiten des Motorradfahrens im Winter genie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Eis und Schnee?<\/strong><\/p>\n<p>Der wichtigste Tipp des ADAC f\u00fcr ungetr\u00fcbten Fahrspa\u00df im Winter hat allerdings nichts mit der Ausr\u00fcstung und Bekleidung zu tun: Bei\u00a0Schnee und Eis sollte das Motorrad auf jeden Fall in der Garage bleiben!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ziehe ich an? Motorrad fahren kann auch im Winter reizvoll sein. Allerdings muss die Ausr\u00fcstung des Fahrers an die Witterung angepasst sein. 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