{"id":1937,"date":"2017-11-04T10:52:45","date_gmt":"2017-11-04T09:52:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/?p=1937"},"modified":"2019-12-30T13:35:03","modified_gmt":"2019-12-30T12:35:03","slug":"gut-starten-im-fruehjahr-batteriepflege-im-winter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.workerwheels.de\/wwcms\/2017\/11\/04\/gut-starten-im-fruehjahr-batteriepflege-im-winter\/","title":{"rendered":"Gut starten im Fr\u00fchjahr &#8211; Batteriepflege im Winter"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn die Batterie eines Motorrades oder Motorrollers lange leben soll, ist Wartung unerl\u00e4sslich. Besonders gilt dies f\u00fcrs richtige \u00dcberwintern. Die Motorrad-Experten des ADAC haben die wichtigsten Tipps zusammengestellt.<\/p>\n<p><strong>Laden, Lagerung und Temperatur<\/strong><\/p>\n<p>Weil bei motorisierten Zweir\u00e4dern die Batterie aus Platz- und Gewichtsgr\u00fcnden klein ist, kann durch richtige Wartung und Pflege ihre Lebensdauer entscheidend verl\u00e4ngert werden. Dringender ADAC Rat ist, bei einer \u201eEinmottung\u201c von Motorrad und Roller die Batterie auszubauen, sie voll zu laden und an einem k\u00fchlen Ort um zehn Grad Celsius zu lagern. Wer eine Pause von rund drei Monaten einlegt, der sollte die Batterie mit einem Ladeger\u00e4t mindestens einmal zwischendurch laden, um wieder 100 Prozent der Kapazit\u00e4t zu erreichen. Selbstverst\u00e4ndlich gilt dies auch f\u00fcrs Ende der Standzeit. Der Ladevorgang sollte allerdings in einem temperierten Raum von rund 20 Grad laufen, allerdings nicht in Wohn- oder Schlafr\u00e4umen.<\/p>\n<p>Beim Ausbau der Batterie sollte \u00fcbrigens immer der Minuspol zuerst abgeklemmt werden und beim Einbau auch wieder zuletzt angeklemmt werden. Beim Einbau der Batterie sollen die Klemmen an die sauberen und fettfreien Pole montiert und danach erst mit Polfett gesch\u00fctzt werden. <!--more-->Wird die Batterie im eingebauten Zustand geladen, darf auf keinen Fall die Z\u00fcndung eingeschaltet werden! Es drohen Sch\u00e4den an Motorsteuerger\u00e4ten!<\/p>\n<p>Steht das Fahrzeug in der Winterpause in einem Raum mit Temperaturen \u00fcber zehn Grad, kann die Batterie auch im Fahrzeug gelassen werden. Allerdings darf kein Dauerverbraucher (z.B. Warnanlage) angeschlossen sein. Falls solche Ger\u00e4te nicht abschaltbar sind, m\u00fcssen zumindest die Batteriekabel abgeschraubt werden. Auch wenn die Batterie im Fahrzeug bleibt, muss sie entsprechend gewartet werden. In vielen F\u00e4llen ist dies aufgrund der Lage der Batterie allerdings nur mit zus\u00e4tzlichen Kabelverbindungen m\u00f6glich, so dass der Ausbau meist die bequemere Methode ist.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall ist bei herk\u00f6mmlichen Batterien der S\u00e4urestand zu kontrollieren. Fehlt der Batterie Fl\u00fcssigkeit, den Stand mit destilliertem Wasser korrigieren. Ganz wichtig: Erst nach dem Ladevorgang, denn die S\u00e4ure gewinnt beim Laden an Volumen und ihr Pegel steigt. Die Batterie muss immer vollst\u00e4ndig geladen werden. Ein nur teilweises Laden ist ebenso sch\u00e4dlich wie eine \u00dcberladung.<\/p>\n<p><strong>Ladeger\u00e4te<\/strong><\/p>\n<p>Standard-Batterien k\u00f6nnen mit nichtautomatischen Ladeger\u00e4ten geladen werden, die im Preis (ab zehn Euro) g\u00fcnstig sind. Dabei muss allerdings nach der Formel (maximaler Ladestrom = maximal 1\/10 der Batteriekapazit\u00e4t) die Ladezeit errechnet werden und die Batterie beobachtet werden. Wenn die S\u00e4ure zu gasen beginnt, muss der Akku zwingend vom Netz genommen werden.<\/p>\n<p>Bei Fahrzeug-Ruhezeiten von mehr als drei Monaten m\u00fcssen Batterien zum \u201eErhaltungsladen\u201c dauernd an spezielle Motorradbatterie-Ladeger\u00e4te angeschlossen werden, damit Sch\u00e4den durch die so genannte Tiefentladung vermieden werden. Von amperestarken Auto- oder Baumarkt-Ladeger\u00e4ten ist abzuraten, sie k\u00f6nnen die kleine Motorradbatterie sch\u00e4digen oder zerst\u00f6ren. Die richtige Wahl ist ein Automatikladeger\u00e4t mit Regelelektronik, das sich selbst\u00e4ndig der Gr\u00f6\u00dfe der Batterie und deren Ladungszustand anpasst. F\u00fcr die in neueren Motorr\u00e4dern zunehmend eingebauten wartungsfreien Gel- und Microvlies-Batterien sind solche \u201eintelligenten\u201c Ladeger\u00e4te zu Preisen zwischen 15 und 30 Euro zwingend n\u00f6tig: Schlie\u00dflich ist eine Sichtkontrolle der Batteriefl\u00fcssigkeit nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Wer die Batterie seines Motorrades oder Rollers noch schonender \u00fcber einen langen Winter oder andere lange Standzeiten bringen will, der sollte den Preis f\u00fcr ein automatisches Ger\u00e4t mit zus\u00e4tzlicher Be- und Entlade-Funktion w\u00e4hlen. Solche Ger\u00e4te simulieren den Rhythmus des allt\u00e4glichen Fahrbetriebs: Ist die maximale Ladespannung erreicht, wird die Batterie wieder entladen. Das st\u00e4ndige Formieren der Zellen sch\u00fctzt die Batterie und verl\u00e4ngert deren Lebensdauer. Ein solches Ger\u00e4t ist im Fachhandel zu Preisen zwischen 40 und 60 Euro zu bekommen. Es lohnt sich \u00fcbrigens auch f\u00fcr Wenig-Fahrer und Zweirad-Fans, die w\u00e4hrend der Saison l\u00e4ngere Pausen einlegen.<\/p>\n<p><strong>Fehler: Motor laufen lassen<\/strong><\/p>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Fehler bei einer Winterpause ohne jegliche Batteriepflege haben die Motorrad-Experten des ADAC \u00fcbrigens in der Praxis ausgemacht: Die sich hartn\u00e4ckig haltende Empfehlung, den Motor der abgestellten Maschine von Zeit zu Zeit im Leerlauf laufen zu lassen. Das hilft bei der Batterie-Ladung nicht und ist f\u00fcr das restliche Motorrad sogar richtig schlecht. Wer seine Batterie richtig laden will oder ein Ladeger\u00e4t anschaffen will und sich auch nach den ADAC Tipps noch unsicher ist, der sollte sich vorher beim Fachh\u00e4ndler oder beim Hersteller \u00fcber die unterschiedlichen Einstellm\u00f6glichkeiten und die Anwendbarkeit beraten lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Wenn die Batterie eines Motorrades oder Motorrollers lange leben soll, ist Wartung unerl\u00e4sslich. Besonders gilt dies f\u00fcrs richtige \u00dcberwintern. Die Motorrad-Experten des ADAC haben die wichtigsten Tipps zusammengestellt. 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