Motorradtaining in der Autostadt

Für das neue Angebot wurde der Motorradtraining-Parcours der Autostadt umgebaut. Ab dem kommenden Mai bietet die Autostadt in Wolfsburg für Biker Sicherheitstrainings im geschützten Raum an.

Die Teilnehmer können zwischen einem Basistraining für 99 Euro und einem speziellen Schräglagentraining für 189 Euro wählen.

„Beide Angebote werden auf dem eigenen Motorrad absolviert und sind ab sofort über den Online-Shop der Autostadt buchbar“, heißt es bei den Niedersachsen.

Der Sicherheits-Parcours der Autostadt wurde eigens für das neue Angebot umgebaut.

Diesel-Motorrad Sommer 516: Testfahrt, technische Daten, Motor

Ein nagelndes Diesel-Zweirad mit lächerlichen 12 PS – was soll das? Der Fahrbericht unserer Test-Redaktion verrät den Reiz des kuriosen Bikes. Plus: Technische Daten und Preise

Fahrspaß der entspannten Art: die Sommer Diesel 516 aus dem mittelfränkischen Geyern
  • Der Kleinhersteller Sommer in Mittelfranken baut weniger als 50 Diesel-Bikes pro Jahr
  • Selten steckte ein Motorrad so voller Überraschungen
  • Wer Entschleunigung auf zwei Rädern sucht, ist hier richtig

Wacker stampfend nagelt der Einzylinder vor sich hin. Ich spüre jede einzelne Zündung des grobschlächtig wirkenden Dieselmotors. Man könnte meinen, dass sowas im Rahmen eines Motorrads nichts verloren hat. Doch weit gefehlt: Nach nur wenigen Kilometern Eingewöhnung finde ich immer mehr Gefallen am nagelnden Motorradfahren. Das Schalten mit dem rechten Fuß ist ebenso gewöhnungsbedürftig, wie der Klang des Industriemotors, der sonst eher stationär und gut versteckt seine Dienste verrichtet.

Gemütlich – anders geht’s nicht

Das 165-kg-Bike ist eine schlanke Erscheinung, ganz im Stil der 1950er-Jahre 

Hat man sich erst einmal mit der ungewohnten Art des Gangwechsels und der Klangkulisse abgefunden, schmeichelt sich die Sommer Diesel 516 zunehmend ein. Tapfer tuckernd trägt sie ihren Fahrer durch die Gegend, wuchtet niedertourig und unaufdringlich ihre Kraft aufs Hinterrad. Das ist pures Fahren. Zum Verzögern der 165 kg schweren und maximal 105 km/h schnellen Maschine genügen eine Scheibe vorn und eine Trommelbremse hinten völlig.

27,5 Nm Drehmoment bei 2000/min. – die Sommer entwickelt sehr früh ihre maximale Schubkraft. Schalten ist eigentlich unnötig. Wer gemütlich (anders will man das gar nicht) über die Landstraßen zuckelt, tut dies ebenso im vierten Gang, wie bei der Fahrt durch eine Ortschaft. Und schaltet man trotzdem mal in den dritten zurück, ist schon bei 2500/min wieder die Vier angesagt. Motorradwandern nennt Hersteller Jochen Sommer das.

Der Antrieb heißt 1B50 und stammt von der Firma Hatz aus dem niederbayerischen Ruhstorf an der Rott. Der unscheinbare Dampfhammer – entwickelt ursprünglich für nautische und stationäre Zwecke – hat’s in sich. Wer den Motor technisch verstehen möchte, muss neue Vokabeln lernen. Dazu gehören Begriffe wie „Gebläsekühlung“ (auf dem Schwungrad), „Plungertype-Einspritzpumpe“ und „Doppelwirbelbrennkammer“ oder auch „Wechselstromalternator“ und „Zugfederregler“.

Mehr als 70 Prozent der Teile aus Deutschland

Zusammen mit dem niederbayerischen Hatz-Dieselmotor aus Ruhstorf an der Rott stammen mehr als 70 Prozent der Komponenten für das Dieselmotorrad aus Deutschland. Der Rest von Zulieferern, nach denen der Firmenchef lange gesucht hat: Rohrbiegeteile, Rahmen und Krümmer kommen aus Neu-Ulm; Frästeile, Gabelbrücke, Armaturenbrett, Buchsen und Achsen aus Kronberg; die Bremsscheibe und hinteren Fußrasten aus dem Breisgau, die Speichen aus Ochtendung, der Kabelbaum aus Neckarsulm; Schweißarbeiten, Schwinge und Streben aus Krefeld.

Weil das nicht reicht, stöberte Jochen Sommer standesgemäße Schutzbleche in Italien auf, Getriebe, Gabel, Alutank, Schalldämpfer und Radnaben in Indien. Auch die Schalterarmaturen sind von dort, genauer von Honda Indien.

Langlebig und elektronikfrei

Glücklich vereint: Motor aus Niederbayern, Getriebe aus Indien

Hinter der genialen Verbindung des Hatz-Diesels mit einem Motorrad steckt Jochen Sommer aus dem mittelfränkischen Geyern. Hier zwischen Ingolstadt und Nürnberg kreierte er das nach ihm benannte Diesel-Bike. Wer den sympathischen Kopf hinter dem Sommer-Dieselmotorrad kennenlernt, glaubt seiner Versprechung sofort: „Die 516 ist ein langlebiges, elektronikfreies Motorrad, das keinen kurzzeitigen Modeschwankungen unterliegt. Es gibt sie nur in einer Ausführung, was für uns und unsere Kunden die Ersatzteilversorgung einfach hält.“

Vorläufer des heutigen Modells war ab 2001 die Sommer Diesel 462. Mit dem Jahrgang 2010 hatte jedoch die Verwendung eines Royal Enfield-Fahrgestells ein Ende, weil die Inder ihre klassischen Modelle Bullet 350 und 500 einstellten. Jochen Sommer: „Mit der Testfahrt des neuen Diesel-Motorrads im Februar 2011 begann für uns eine neue Zeitrechnung.“

Seither entsteht der Rahmen unter seiner Regie mit optimierter Geometrie bei Welte Rohrbiegetechnik in Neu-Ulm. „Die verarbeiten nahtloses Stahlrohr zu wunderschönen Rahmenteilen. Und Düllmann & Battke aus Krefeld schweißt das Ganz zu einem Kunstwerk zusammen,“ schwärmt Sommer, der übrigens seine Diplomarbeit unter anderem über den berühmten Schweizer Tuner Egli schrieb.

Bildergalerie: Blick in die Sommer-Manufaktur

600 Kilometer Reichweite

Einfache, aber solide Armaturen und klassische Rundinstrumente 

Kein Wunder, dass man beim Fahren der neuen Sommer Diesel keine böse Überraschung erlebt. Für die mögliche Dynamik ist das Fahrwerk des mittelfränkischen Kleinserienmotorrads offenbar genau richtig. Das gilt auch für lange Reisen, bei denen die Sommer mit kaum mehr als 2,0 l/100 km Praxisverbrauch und gut 600 km Reichweite besticht. Die Ergonomie stimmt, und auch nach längerer Fahrt fühlt man sich wohl auf dem nagelnden Entschleuniger.

9800 Euro kostet das Bike aus der Manufaktur. Wem das zu teuer erscheint – Gebrauchte sind kaum zu bekommen. So reagiert Jochen Sommer auch ganz selbstbewusst: „Wer heute eine Sommer Diesel besitzt, gibt sie nicht wieder her. Vielleicht liegt das daran, dass wir auch für Sonderwünsche unserer Kunden ein Gefühl haben.“ Die werden mit reichlich Zubehör, darunter eine Windschutzscheibe, Packtaschen oder Heizgriffe, aber auch mit individuellen Lackierungen ohne Aufpreis erfüllt.

Ein Kritikpunkt bleibt: Es gibt kein ABS für die handgefertigten Bikes. Sommer: „Es ist schlichtweg nicht bezahlbar in der Kleinserie.“ Auch 2019 können Dieselmotorräder ohne ABS gekauft und zugelassen werden. Sie wurden bereits nach der bisherigen Betriebserlaubnis freigegeben, erfüllen jetzt aber die Abgasnorm Euro 4.

Technische Daten Sommer Diesel 516
Motor Gebläse- und luftgekühlter Einzylinder-Viertakt-Dieselmotor, zwei Ventile (durch Stoßstangen und Kipphebel betätigt), Hubraum 516 ccm, max. Leistung 8,5 kW/12 PS bei 3500 U/min, max. Drehmoment 27,5 Nm bei 2000 U/min, klauengeschaltetes Vierganggetriebe (Schaltung rechts), Zahnriemen
Fahrleistungen Höchstgeschwindigkeit 105 km/h
Fahrwerk Einschleifen-Stahlrohrrahmen mit geschlossenen Unterzügen, Teleskopgabel, Hinterradschwinge mit zwei Federbeinen
Bremsen Vorn Einzelscheibenbremse 280 mm mit Zwei-Kolben-Schwimmsattel, hinten Bremstrommel 152,4 mm, kein ABS
Reifen Vorn 3.25-19, hinten 3.50-19
Maße/Gewichte Radstand 1410 mm, Tankinhalt 13,5 Liter, Sitzhöhe 760 mm, Leergewicht 165 kg, zul. Gesamtgewicht 350 kg
 Verbrauch kombiniert 1,8 l/100 km, CO2-Ausstoß 47 g/km
 Preis  9800 Euro

Quelle: ADAC

Gut starten im Frühjahr – Batteriepflege im Winter

Wenn die Batterie eines Motorrades oder Motorrollers lange leben soll, ist Wartung unerlässlich. Besonders gilt dies fürs richtige Überwintern. Die Motorrad-Experten des ADAC haben die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Laden, Lagerung und Temperatur

Weil bei motorisierten Zweirädern die Batterie aus Platz- und Gewichtsgründen klein ist, kann durch richtige Wartung und Pflege ihre Lebensdauer entscheidend verlängert werden. Dringender ADAC Rat ist, bei einer „Einmottung“ von Motorrad und Roller die Batterie auszubauen, sie voll zu laden und an einem kühlen Ort um zehn Grad Celsius zu lagern. Wer eine Pause von rund drei Monaten einlegt, der sollte die Batterie mit einem Ladegerät mindestens einmal zwischendurch laden, um wieder 100 Prozent der Kapazität zu erreichen. Selbstverständlich gilt dies auch fürs Ende der Standzeit. Der Ladevorgang sollte allerdings in einem temperierten Raum von rund 20 Grad laufen, allerdings nicht in Wohn- oder Schlafräumen.

Beim Ausbau der Batterie sollte übrigens immer der Minuspol zuerst abgeklemmt werden und beim Einbau auch wieder zuletzt angeklemmt werden. Beim Einbau der Batterie sollen die Klemmen an die sauberen und fettfreien Pole montiert und danach erst mit Polfett geschützt werden. Wird die Batterie im eingebauten Zustand geladen, darf auf keinen Fall die Zündung eingeschaltet werden! Es drohen Schäden an Motorsteuergeräten!

Steht das Fahrzeug in der Winterpause in einem Raum mit Temperaturen über zehn Grad, kann die Batterie auch im Fahrzeug gelassen werden. Allerdings darf kein Dauerverbraucher (z.B. Warnanlage) angeschlossen sein. Falls solche Geräte nicht abschaltbar sind, müssen zumindest die Batteriekabel abgeschraubt werden. Auch wenn die Batterie im Fahrzeug bleibt, muss sie entsprechend gewartet werden. In vielen Fällen ist dies aufgrund der Lage der Batterie allerdings nur mit zusätzlichen Kabelverbindungen möglich, so dass der Ausbau meist die bequemere Methode ist.

Auf jeden Fall ist bei herkömmlichen Batterien der Säurestand zu kontrollieren. Fehlt der Batterie Flüssigkeit, den Stand mit destilliertem Wasser korrigieren. Ganz wichtig: Erst nach dem Ladevorgang, denn die Säure gewinnt beim Laden an Volumen und ihr Pegel steigt. Die Batterie muss immer vollständig geladen werden. Ein nur teilweises Laden ist ebenso schädlich wie eine Überladung.

Ladegeräte

Standard-Batterien können mit nichtautomatischen Ladegeräten geladen werden, die im Preis (ab zehn Euro) günstig sind. Dabei muss allerdings nach der Formel (maximaler Ladestrom = maximal 1/10 der Batteriekapazität) die Ladezeit errechnet werden und die Batterie beobachtet werden. Wenn die Säure zu gasen beginnt, muss der Akku zwingend vom Netz genommen werden.

Bei Fahrzeug-Ruhezeiten von mehr als drei Monaten müssen Batterien zum „Erhaltungsladen“ dauernd an spezielle Motorradbatterie-Ladegeräte angeschlossen werden, damit Schäden durch die so genannte Tiefentladung vermieden werden. Von amperestarken Auto- oder Baumarkt-Ladegeräten ist abzuraten, sie können die kleine Motorradbatterie schädigen oder zerstören. Die richtige Wahl ist ein Automatikladegerät mit Regelelektronik, das sich selbständig der Größe der Batterie und deren Ladungszustand anpasst. Für die in neueren Motorrädern zunehmend eingebauten wartungsfreien Gel- und Microvlies-Batterien sind solche „intelligenten“ Ladegeräte zu Preisen zwischen 15 und 30 Euro zwingend nötig: Schließlich ist eine Sichtkontrolle der Batterieflüssigkeit nicht möglich.

Wer die Batterie seines Motorrades oder Rollers noch schonender über einen langen Winter oder andere lange Standzeiten bringen will, der sollte den Preis für ein automatisches Gerät mit zusätzlicher Be- und Entlade-Funktion wählen. Solche Geräte simulieren den Rhythmus des alltäglichen Fahrbetriebs: Ist die maximale Ladespannung erreicht, wird die Batterie wieder entladen. Das ständige Formieren der Zellen schützt die Batterie und verlängert deren Lebensdauer. Ein solches Gerät ist im Fachhandel zu Preisen zwischen 40 und 60 Euro zu bekommen. Es lohnt sich übrigens auch für Wenig-Fahrer und Zweirad-Fans, die während der Saison längere Pausen einlegen.

Fehler: Motor laufen lassen

Den größten Fehler bei einer Winterpause ohne jegliche Batteriepflege haben die Motorrad-Experten des ADAC übrigens in der Praxis ausgemacht: Die sich hartnäckig haltende Empfehlung, den Motor der abgestellten Maschine von Zeit zu Zeit im Leerlauf laufen zu lassen. Das hilft bei der Batterie-Ladung nicht und ist für das restliche Motorrad sogar richtig schlecht. Wer seine Batterie richtig laden will oder ein Ladegerät anschaffen will und sich auch nach den ADAC Tipps noch unsicher ist, der sollte sich vorher beim Fachhändler oder beim Hersteller über die unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten und die Anwendbarkeit beraten lassen.

Rückruf – Stromschlaggefahr: Austauschprogramm für Dell Power Bank Hybrid Adapter

Die Dell Inc. informiert über den Rückruf des Artikels „Power Bank Hybrid Adapter“. Wie das Unternehmen mtteilt, kann sich bei dem Power Bank Hybrid Adapter die Endkappe lösen. Ist das Ladegerät am Stromnetz angeschlossen, besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.

Betroffener Artikel


Artikel: Power Bank Hybrid Adapter
Marke: Dell
Herstellungsdatum: zwischen 4. Januar und 15. März 2017

Dell weist darauf hin, dass sich dieses Austauschprogramm NUR auf das ADAPTERSTÜCK bezieht.
Wenn Kunden das Ersatzteil erhalten haben, muss der ursprüngliche, betroffene Adapter zurückgesandt werden, während DIE URSPRÜNGLICHE POWER BANK UND DIE ZUGEHÖRIGEN KABEL BEHALTEN werden, da kein Ersatz für die Power Bank und die zugehörigen Kabel geliefert wird.

Betroffene Kunden werden gebeten, auf der Webseite https://www.dellproduct.com zu überprüfen, ob Ihr Produkt vom Produktrückruf betroffen ist und die dortigen Anweisungen zu befolgen. Betroffene Adapter werden von Dell kostenlos ersetzt.

Rückruf: Überhitzung – HP weitet weltweite Akku-Rückrufaktion aus

Im Januar 2019 hat HP in Zusammenarbeit mit verschiedenen staatlichen Regierungsbehörden eine Erweiterung der weltweiten freiwilligen, sicherheitsbedingten Rückrufaktion mit Ersatzbestellungsprogramm für bestimmte Akkus von Notebooks und mobilen Workstations angekündigt, die im Januar 2018 angekündigt wurde.

Diese Akkus können überhitzen und stellen eine Brand- und Verbrennungsgefahr für Kunden dar.

Aus diesem Grund ist es unerlässlich, Ihren Akku erneut zu prüfen, selbst wenn Sie dies bereits getan haben und Ihr Akku als nicht betroffen angezeigt wurde. Wenn Sie jedoch bereits einen Ersatzakku erhalten haben, sind Sie von dieser Erweiterung nicht betroffen

Die potenziell betroffenen Akkus wurden mit bestimmten Produkten wie  HP Probook 64x (G2 und G3), HP ProBook 65x (G2 und G3), HP ProBook 4xx G4 (430, 440, 450, 455 und 470), HP x360 310 G2, HP ENVY M6, HP Pavilion x360, HP 11 Notebooks und HP ZBook (17 G3, 17 G4 und Studio G3) mobilen Workstations ausgeliefert, die von Dezember 2015 bis April 2018 weltweit verkauft wurden.

Kunden müssen den Einsatz betroffener Akkus unverzüglich einstellen!

Außerdem wurden diese Akkus auch als Zubehör oder als Ersatzakkus für das HP ZBook Studio G4 Mobile Workstation oder andere der vorangehend aufgeführten Produkte über HP oder einen autorisierten Serviceanbieter verkauft. Diese Akkus können überhitzen und stellen eine Brand- und Verbrennungsgefahr für Kunden dar.

Betroffene Artikel


Die folgenden Notebooks wurden möglicherweise mit betroffenen Akkus ausgeliefert und sollten umgehend auf betroffenheit hin überprüft werden

ProBook HP Probook 640 G2 HP ProBook 640 G3
HP ProBook 645 G2 HP ProBook 645 G3
HP ProBook 650 G2 HP ProBook 650 G3
HP ProBook 655 G2 HP ProBook 655 G3
HP ProBook 430 G4 HP ProBook 440 G4
HP ProBook 450 G4 HP ProBook 455 G4
HP ProBook 470 G4

 

ZBook HP ZBook 17 G3 HP ZBook 17 G4
HP ZBook Studio G3
x360 HP x360 310 G2
Pavilion HP Pavilion x360
ENVY HP ENVY m6
HP 11 HP 11 Notebook PC

Die nachfolgend aufgeführten Produkte sind mit den betroffenen Akkus kompatibel, wurden aber nicht mit diesen ausgeliefert. Kunden könnten jedoch hierfür einen Akku als Zubehör gekauft oder einen Ersatzakku durch Dienstleistungen erhalten haben, die von dem Rückruf betroffen sind.

ProBook HP ProBook 430 G5 HP ProBook 440 G5
HP ProBook 450 G5 HP ProBook 455 G5
HP ProBook 470 G5
ZBook HP ZBook Studio G4
ENVY HP ENVY 15
Mobile Thin Client HP mt20 HP mt21
HP mt31

jetzt Akku überprüfen >

Da viele dieser Akkus fest im System verbaut sind und nicht vom Kunden ausgetauscht werden können, stellt HP ein BIOS-Update bereit, das den Akku entlädt und ein erneutes Aufladen bis zum Austausch des Akkus verhindert. HP Kunden, die von dieser Rückrufaktion betroffen sind, können für jeden nachweislich betroffenen Akku einen kostenlosen Ersatzakku-Service in Anspruch nehmen.

HP warnt eindringlich
Da diese Akkus eine Verletzungsgefahr durch Feuer und Verbrennung darstellen, ist es äußerst wichtig, dass die Kunden überprüfen, ob ihre Akkus davon betroffen sind und den Einsatz betroffener Akkus sofort einstellen.

Für HP steht die Sicherheit seiner Kunden an erster Stelle. HP benachrichtigt Kunden nach Möglichkeit proaktiv und liefert für jeden verifizierten und qualifizierten Akku kostenlos einen Ersatzakku

255 000 Kilometer mit dem Motorrad

Martin Brucker berichtet in Wehr über Rückreise via Süd-, Mittel-, Nordamerika, Kuba und Russland.

WEHR. Sechseinhalb Jahre war Martin Brucker aus einem Schwarzwalddörfchen bei Haslach in der Welt unterwegs: Nachdem er Anfang 2000 für neun Jahre als Entwicklungshelfer in Äthiopien verbracht hatte, wuchs das Fernweh und der Wunsch, auch den Rest der Welt zu mit seinem Motorrad bereisen. 2010 machte er sich auf den Weg durch Europa, Nordafrika, den Mittleren Osten, Südostasien bis nach Australien und Neuseeland. Zwei bildgewaltige und spannende Multimedia-Reportagen mit dem Titel „Auf dem Weg“ sind auf der Reise durch 70 Länder entstanden.

Mehr als 255 000 Kilometer legte er mit seinem Motorrad zurück. Im vergangenen Jahr war Martin Brucker schon einmal mit dem ersten Teil seiner eindrucksvollen Bilderschau zu Gast. Den zweiten Teil seines Abenteuers – die Rückreise über Argentinien, Süd-, Mittel-, und Nordamerika, Kuba, Russland, die Mongolei, Polen zurück nach Deutschland zeigt Martin Brucker am Samstag, 12. Januar 2019, ab 20 Uhr in Wehr in der Schlosserei an der Waldstraße.
Qelle: Badische Zeitung

Wintertouren mit dem Motorrad

Heiß auf Weiß

Wer in der kalten Jahreszeit unterwegs ist, muss körperlich besonders fit sein und auch seine Ausrüstung den herbstlichen oder winterlichen äußeren Bedingungen anpassen. Einmal ausgekühlt, lassen sich Bremsen, Gasgriff, Kupplung, Schaltung und Lenkerarmaturen nicht mehr richtig bedienen.

Wärmende Ausrüstung

Funktions- und Thermo-Unterwäsche, gefütterte Motorradjacken und -hosen, komplette Thermo-Overalls, Winterhandschuhe mit Drei-Finger-Kammern, Unterhandschuhe, wärmende Halskrausen, Sturmhauben und gefütterte Allwetterstiefel – der Motorradfachhandel bietet ein breites Spektrum für individuelle Vorlieben. Selbst beheizbare Unterwäsche, Handschuhe und Stiefel werden inzwischen angeboten. Ob man besser mit der „normalen“ Sommer- oder Lederbekleidung plus Thermo-Overall oder in einer speziellen Winterkombination unterwegs ist, bleibt jedem selbst überlassen, wichtig jedoch ist die Ausstattung der Bekleidung mit geprüften Protektoren.

 

Besondere Beachtung gilt dem Helmvisier

Kratzer und Schmutzreste beeinträchtigen die Sicht vor allem bei tief stehender Sonne und entgegenkommenden Fahrzeugen in den Abend- und Nachtstunden. Das einfallende Licht verursacht unangenehme Streueffekte. Getönte Visiere gehören vor allem im Winter nicht an den Helm. Bei Beschlagen hilft es, das Visier einen Spalt breit zu öffnen. Antibeschlag-Mittel sollten sparsam eingesetzt werden, da sie bei regelmäßiger Anwendung einen leichten Schmierfilm hinterlassen. Vor jeder Nutzung das Visier mit klarem Wasser und etwas Spülmittel reinigen.

Die Maschine

Zum Schutz vor starker Feuchtigkeit und Streusalzen kann das Motorrad wie beim Einmotten mit Konservierungswachs behandelt werden. Einen wirkungsvollen Schutz gegen Kälte bieten Lenkerprotektoren und Heizgriffe. Das ist sehr wichtig, denn warme Finger sind ein wesentlicher Bestandteil der aktiven Sicherheit: Sind die Finger erst kalt, lassen sich Hebel, Schalter und Lenker nicht mehr einwandfrei bedienen. Alle elektrischen Signale wie Licht, Hupe und Blinker müssen in einwandfreiem Zustand sein. Für die Bereifung gilt: Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern reicht bei Schneematsch nicht aus. Die Profiltiefe sollte daher nicht unter vier Millimeter sein.

Unterwegs an sonnigen Wintertagen

Feuchte Straßen und kalter Asphalt vermindern deutlich die Griffigkeit der Reifen. Deshalb gilt in der kalten Jahreszeit eine besonders vorausschauende Fahrweise. Gemäßigte Kurvenfahrten und Schräglagen gehören ebenso dazu wie ein vergrößerter Sicherheitsabstand und gesteigerte Aufmerksamkeit bei Feldern, Wäldern, Kreuzungen und Einmündungen. Die Winterreifenpflicht für Motorräder wurde wieder abgeschafft.

Wer diese Grundvoraussetzungen berücksichtigt, sich körperlich fit hält und die richtige Bekleidung wählt, kann auch in der „Eiszeit“ herrliche Touren erleben und das Motorrad für Alltag und Freizeit nutzen. Erst wenn Eis und Schnee für Straßenglätte sorgen, ist mit dem Zweiradfahren Schluss.

Die ersten ausgewählten Motorad-Messetermine

11.-13. Januar 2019 Sachsenkrad

Messe Dresden

18.-20. Januar 2019 Motorrad Messe Leipzig

Leipziger Messe

25.-27. Januar 2019 Motorradwelt Bodensee

Friedrichshafen, Messegelände

1.-3. Februar 2019 Bremen Classic Motorshow

Messe Bremen

8.-10. Februar 2019 Berliner Motorrad Tage (BMT)

Messe Berlin

15.-17. Februar 2019 IMOT München

München-Freimann, MOC Gelände

22.-24. Februar 2019 Hamburger Motorrad Tage (HMT)

Hamburg, Messegelände

28. Februar -3. März 2019 Motorräder Dortmund

Messe Westfalenhallen

2.-3. März 2019 Motorräder & Roller Magdeburg

Messe Magdeburg

5.-7. April 2019 Veterama

Hockenheimring, Am Motodrom